Spritzenhaus-Sanierung in Gierswalde: Der Turm ist wieder tipptopp

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Freuen sich: Manfred Grützner (links) und Herbert Weber (rechts) vom Förderverein mit Ralf Nolte von der Kreis-Sparkasse, die 1000 Euro für die Sanierung des Gierswalder Spritzenhauses spendete.

Gierswalde. Die Sanierung des Spritzenhauses in Gierswalde kommt gut voran. Die Turmwände sind neu mit Holzlatten verkleidet, das Dach neu gedeckt.

Die erste Bauaktion ist erfolgreich abgeschlossen, berichtet der Förderverein für das Gierswalder Spritzenhaus mit seinem Vorsitzenden Fritz-Ulrich Siebrecht und seinem Stellvertreter Manfred Grützner.

Während der diesjährigen Versammlung war die Erhaltung und Sicherung der Bausubstanz des Spritzenhauses beschlossen worden, heißt es. Zunächst musste allerdings das Spritzenhaus von alten Vorräten der ortsansässigen Vereine leer geräumt werden.

Das erste Projekt war die Erhaltung des Schlauchturms, berichtet Fritz-Ulrich Siebrecht über den sanierungsbedürftigen Zustand des Bauwerks: Die Lattung, die noch die erste aus dem Baujahr 1927 gewesen sein muss, war teilweise gerissen, die Nägel verrostet und sollten unbedingt getauscht werden.

Beim Entfernen der Lattung stellte sich glücklicherweise heraus, dass sich das darunter liegende Balkenwerk in einem guten Zustand befand. So entschieden sich die Mitglieder und der Bauausschuss des Fördervereins, das in die Jahre gekommene Dach des Turmes gleich mit neu einzudecken. Manfred Grützner: „Der Zustand war nicht mehr gut genug, um erhalten zu werden, und da der Turm sowieso bis oben eingerüstet war, wollten wir die Gelegenheit nutzen. Einfacher kommen wir da oben nicht wieder dran.“

Beeindruckend ist das Engagement: Die Baumaßnahme wurde in drei Wochen und 250 Arbeitsstunden komplett von den Mitgliedern abgearbeitet und war vom Gierswalder Vereins-Bauleiter Herbert Weber akribisch vorbereitet worden: Er hat die Einrüstung samt Behördengängen und Materialbeschaffung organisiert.

Finanzielle Hilfe kam von der Kreis-Sparkasse Northeim, die mit ihrer 1000-Euro-Spende den Grundstein zu der Aktion gelegt hat. Außerdem haben Freunde und Verwandte der Mitglieder als auch Nachbarn die Arbeiten unterstützt, sei es durch Bau-Mahlzeiten oder die Bereitstellung von Strom.

Überhaupt trifft der Verein in der Bevölkerung auf breite Unterstützung für das Projekt Spritzenhaus, wie bei einer Haussammlung deutlich wurde. „Wir sind dafür wirklich dankbar, mit dieser Resonanz hätten wir nicht gerechnet, das ist eine echte Unterstützung für uns“, sagt Herbert Weber, der auch Kassenwart des Fördervereins ist. Er wirbt weiter um Spenden zu den geplanten Bauvorhaben: „Die Arbeiten können natürlich viel besser vorangehen, wenn das notwendige Geld da ist, und außerdem hat ja auch das ganze Dorf etwas davon, wenn das Spritzenhaus wieder in neuem Glanz erstrahlt.“

Die Baumaßnahme ist auch für dieses Jahr noch nicht beendet. Der Förderverein renoviert das integrierte Buswartehäuschen: Wände und Boden werden neu gestaltet und eine Holzwand durch eine Mauer ausgetauscht. (fsd) Spenden können eingezahlt werden unter der Bankverbindung Förderverein Spritzenhaus Gierswalde e.V.: Kreissparkasse Northeim, IBAN DE 83 2625 0001 0000 1818 26, BIC NOLADE 21NOM.

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