„Historisches Weserbergland“ soll noch mehr Touristen in die Urlaubsregion locken

Spuren der Zeit als Marke

Präsentation des Historischen Weserberglandes: Im Kulturzentrum Weserrenaissance Schloss Bevern wurde das neue Konzept vorgestellt. Die Bürgermeister erhielten die neue Fahnen, nachdem Kinder in T-Shirts mit den 14 Städtenamen getanzt hatten. Foto: Dumnitz

Bevern. Die Schönheiten und Besonderheiten aus 14 Städten und von neun Stätten der Region sind jetzt unter der Marke „Historisches Weserbergland“ zusammengefasst worden. Am Donnerstag stellte der Dachverband Weserbergland Tourismus (mit Sitz in Hameln) im Schloss Bevern vor rund 100 geladenen Gästen aus Politik und Verwaltung das neue Konzept mit einer Präsentation und einer Hochglanzbroschüre vor.

Dabei geht es um die Spuren der Zeit, die für Besucher des Weserberglandes erlebbar gemacht worden sind. Vor fünf Jahren wurde das Thema Historisches Weserbergland im Zukunftskonzept als Ziel festgelegt. Seither wurde es inhaltlich mit Unterstützung von Matthias Wedepohl (ProjektM/Berlin) und den beteiligten Städten und Orten nach einer Bestandsaufnahme systematisch vorbereitet.

Laut Wedepohl ging es unter anderem darum, dass Türen von Kirchen, Burgen oder anderen Sehenswürdigkeiten für Touristen nicht verschlossen sind und es regelmäßige Stadtführungen zu dem jeweiligen Themen-Kirchtürmen gibt. Die Zusammenarbeit über drei Jahre bis zur jetzt fertigen Marke bewertete Wedepohl als Erfolgsgeschichte.

Das „Historische Weserbergland“ wird laut Geschäftsführerin Petra Wegener (Weserbergland Tourismus) in einer aufwändig produzierten 54-seitigen Hochglanzbroschüre, einem modernen Internet-Auftritt (www.historisches-weserbergland.de) und als App für das Smartphone beworben.

Die Historie der Region wurde für Urlauber gebündelt und erlebbar aufgemacht, lobte Wegener. Man wollte nicht nur Mauern und Zahlen präsentieren, sondern Emotionen. Man erhoffe sich, so Wedepohl, mehr Besucher im Weserbergland und dadurch auch mehr Einnahmen aus dem Tourismus.

Großes Potenzial

Das vorhandene Potenzial wertet der Tourismus-Experte als sehr groß. Für die Besucher des Historischen Weserberglandes gebe es eine gute Orientierung und offene Türen. Bundesweit sei man mit diesem Konzept unter den Besten, sagte Petra Wegener zu aktuellen Erhebungen.

Angesprochen werden sollen Menschen 55plus, Großeltern mit Enkeln, Alleinreisende sowie Gruppen und Vereine. Zu den vorgestellten Besonderheiten soll es in Zukunft Themenjahre geben.

Unter dem Thema Lebenslinien geht es im lebendigen Weserbergland um Persönlichkeiten, prominente Bewohner und berühmte Gäste. Unter dem Thema Kulturpfade geht es um Schlösser, Burgen, Museen und Meister und der Genießerbummel beschäftigt sich mit dem Essen und den Getränken der Menschen im Weserbergland. (jde)

Die Städte und Stätten

• Historische Städte sind: Uslar, Dassel, Holzminden, Stadtoldendorf, Bodenwerder, Rinteln, Hess. Oldendorf, Stadthagen, Bückeburg, Lügde, Höxter, Hameln, Einbeck und Bad Pyrmont.

• Historische Stätte sind: Schlösser und Burgen bei Schaumburg, Schloss Fürstenberg und Corvey, die Schlösser Bevern und Pyrmont sowie Klosterkirche Lippoldsberg und Stfit Fischbeck. (jde)

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