Filial-Einrichtung kümmert sich in den Weser-Gemeinden um rund 50 Senioren

Station an der Lindenstraße

Mitarbeiter der Sozialstation: Karin Erfurt (von links), Angela Steinmann, Anette Schärfer, Silke Albrecht, Uschi Stern, Sylvia Hennemann und Daniela Reiche vor den neu angemieteten Büroräumen an der Lindenstraße 6 in Bodenfelde. Foto: Dumnitz

Bodenfelde. Die Zweigstelle im Flecken der Sozialstation Uslar-Bodenfelde gibt es schon seit etwa 1990. Bisher war die Einrichtung allerdings im Dachgeschoss über drei Treppen in der alten Schule zu erreichen.

Jetzt ist das Büro in das ehemalige Geschäft Bungenstock-Siemon an der Lindenstraße 6 in Bodenfelde umgezogen. Der Grund: Das Beratungsbüro ist fast ebenerdig für Patienten zu erreichen.

Das hat nach Auskunft von Pflegedienstleiterin Sylvia Hennemann und ihrer Stellvertreterin Uschi Stern Vorteile, weil die meist älteren Menschen häufig nicht mehr so mobil sind. In dem Büro mit Besprechungstisch stehen die Pflegedienstleiterinnen nach Absprache (Telefon 05571-5254) mit Rat und Tat zur Seite. Feste Sprech- oder Öffnungszeiten gibt es nicht.

Hilfe bei Anträgen

Die Sozialstation in Bodenfelde bietet Hilfe bei Pflegeanträgen und steht mit den zehn Teilzeitkräften für die Orte in der Weser-Gemeinde Bodenfelde und auch in Wahlsburg rund um die Pflege zur Verfügung.

Die Mitarbeiter sind ausgebildete Krankenschwestern, Altenpfleger, Pflegehelfer und Hauswirtschaftskräfte.

Schließlich geht es bei der täglichen Arbeit unter anderem um Hilfe im Haushalt sowie die ambulante Alten- und Krankenpflege. Dazu gehört das Spritzen und das Anlegen von Verbänden, aber auch die Körperpflege und Hygiene. „Manchmal helfen unsere Mitarbeiter auch beim Einkauf oder entlasten pflegende Angehörige bei der Betreuung von Patienten mit Demenz“, sagt Sylvia Hennemann (55), die in Bodenfelde lebt und seit 2002 bei der Sozialstation arbeitet. Vorher war sie als Gemeindeschwester unterwegs.

Uschi Stern (44) ist Krankenschwester und lebt in Uslar. Sie ist seit drei Jahren dabei und seit zwei Jahren stellvertretende Pflegedienstleiterin. „Die Sozialstation ist eine gemeinnützige Einrichtung und auch im Palliativ-Netzwerk Leine-Solling mit dabei“, so Stern abschließend. (jde)

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