Offener Brief des Stadtverbandes: Sozialdemokraten sehen Fraktionschef Pape-Lange an den Pranger gestellt

SPD stellt sich vor den Spitzenkandidaten

Uslar. Die SPD im Uslarer Land kritisiert die Berichterstattung über das Abschneiden ihres Spitzenkandidaten Wilhelm Pape-Lange. Der Stadtverband hat deshalb einen so genannten offenen Brief veröffentlicht.

Dr. Hermann Weinreis, Vorsitzender des SPD-Stadtverbands, weist darin die „völlig einseitige und persönlich schädigende Kommentierung des Kommunalwahlergebnisses unseres Genossen Wilhelm Pape-Lange zurück“.

Pape-Lange ist mit 704 Stimmen erneut in den Rat gewählt worden und das, „obwohl er über lange Zeit die sicherlich unpopulären Sparbeschlüsse des Zukunftsvertrages mit der Mehrheitsfraktion getragen und durchgesetzt hat“, schreibt SPD-Chef Weinreis. Pape-Lange habe mit Erfolg, „aber nicht Beifall heischend, die schwierige Situation während der Abwesenheit der Bürgermeisterin gemeistert“.

Über das Wahlergebnis und ihr schlechtes Abschneiden werde die SPD in ihren Parteigremien beraten. Weinreis: „Dabei wird es sicher auch über Konsequenzen in Bezug auf die noch bestehende Zusammenarbeit mit der Bürgermeisterin gehen.“

Auf Nachfrage teilte Weinreis mit, dass alte und neue Fraktion sowie der Parteivorstand nächste Woche tagen, die Wahl aufarbeiten und eine Stellungnahme abgeben.

Die HNA hatte Pape-Lange als Verlierer bezeichnet, weil die die SPD im Stadtrat, deren Chef Pape-Lange ist, ihre absolute Mehrheit verloren hat und Pape-Lange als langjähriger Ortsbürgermeister nicht mehr in den Wienser Ortsrat gewählt wurde. (fsd)

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