Rettungshundestaffeln waren im Einsatz

Suchaktion in Volpriehausen: 87-Jährige lag eine Nacht lang im Garten

Vorbereitung für die Rettungshunde: Acht speziell ausgebildete Spürhunde waren bei der Suchaktion mit im Einsatz.

Volpriehausen. Die Nacht von Montag auf Dienstag ist für Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehren der Bollert-Orte und zwei Rettungshundestaffeln kurz gewesen. Zwischen Mitternacht und 4 Uhr suchten die Helfer eine 87-jährige Bewohnerin des Seniorenheims Emmermann, die seit Montagabend vermisst wurde.

Zunächst suchten die Mitarbeiter der Einrichtung die als leicht dement geltende Bewohnerin selbst. Auf dem weiträumigen Gelände der Seniorenwohnanlage und in der Nachbarschaft. Gegen Mitternacht wurden dann in Absprache mit der Polizei die Feuerwehren Volpriehausen, Schlarpe und Delliehausen für eine ausgedehnte Suchaktion alarmiert. Ebenso zwei Rettungshundestaffeln aus Einbeck und Holzminden mit insgesamt acht speziell ausgebildeten Spürhunden.

Laut Uslars Stadtbrandmeister Jörg Jacob wurde die Umgebung des Seniorenheims in Suchgebiete eingeteilt. Die Seniorin wurde in Richtung Schlarpe und auch in Richtung Delliehausen gesucht. Dort lebte die Frau früher. Zweitweise war die Straße zwischen Volpriehausen und Delliehausen für die Suche für den Verkehr gesperrt. Gesucht wurde auch mit der Uslarer Wärmebildkamera, hieß es vom Stadtbrandmeister. Ein spezieller Hubschrauber habe in der Nacht nicht zur Unterstützung der Suchaktion zur Verfügung gestanden. Gegen 4 Uhr sei die Suche ergebnislos abgebrochen worden. Sie sollte am Dienstag fortgesetzt werden.

Allerdings meldete sich um 6.43 Uhr eine Einwohnerin aus Volpriehausen bei der Polizei. Die Frau hatte die Seniorin in ihrem Vorgarten an der Oberen Volperstraße in Volpriehausen liegend gefunden.

Fundstelle beim Bahnhof

Mit dem Rettungswagen wurde die betagte Seniorin, die laut Polizei ansprechbar und augenscheinlich in einem unverletzten Zustand war, zur Beobachtung in das Klinikzentrum Lippoldsberg gebracht. Sie sei angesichts der für die Jahreszeit noch recht milden Temperaturen in der Nacht nur leicht unterkühlt gewesen, hieß es von der Polizei.

Die Fundstelle in der Nähe des Volpriehäuser Bahnhofs ist nur rund 500 Meter vom Seniorenheim entfernt. Allerdings liegt ein kleines Wandstück dazwischen, durch das die Seniorin wohl in der Nacht geirrt ist.

Von Jürgen Dumnitz

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