Das Thema Altersarmut erhitzt in Uslar die Gemüter

Zahlen und Eckdaten: Annegret Wehrmaker (links) vom Senioren- und Pflegestützpunkt Landkreis Northeim lieferte in Uslar vor allem Informationen über die gesetzlichen Vorgaben zum Thema Altersarmut. Foto: Schneider

Uslar. Eine halbe Million Rentner in Deutschland sind laut Statistischem Bundesamt derzeit von Altersarmut betroffen und auf Grundsicherung angewiesen. 2025 könnten es nach Schätzungen dreimal soviel sein. Das aktuelle Thema haben daher die Arbeiterwohlfahrt und die SPD in Uslar aufgegriffen und eine Informationsveranstaltung in der Stätte der Begegnung im Alten Rathaus angeboten.

Dabei informierten Annegret Wehrmaker und Kordula Klose vom Senioren- und Pflegestützpunkt des Landkreises Northeim über die wichtigsten Eckdaten, zum Beispiel ab wann einem finanzielle Hilfen zustehen. Die Grundsicherung liegt einschließlich der Leistungen für Wohnung und Heizung gegenwärtig bei 690 Euro monatlich. Die wichtigste Botschaft der Expertinnen lautete, sich in jedem Falle an den Senioren- und Pflegestützpunkt zu wenden.

Viele Kommentare

Aus den Reihen der 30 Zuhörer kamen immer wieder Kommentare, die vor allem von den eigenen zumeist schlechten Erfahrungen mit mangelnder Unterstützung der Behörden und ähnlichen Institutionen kündeten. Dabei erhitzten sich auch einige Gemüter. Die Referentinnen pflichteten immer wieder bei, machten aber auch deutlich, dass eine Diskussion über gesetzliche Vorgaben an dem Informationsnachmittag zu nichts führe.

Sprechstunde in Uslar

Grundsätzlich sollte man beim Thema Altersarmut und alle Fragen aus dem Umfeld nachhaken und eben den Rat der Expertinnen vom Senioren- und Pflegestützpunkt einholen. Er bietet in Uslar jeden Montag von 8.30 bis 12.30 Uhr im Haus der Kreisvolkshochschule, Gerhart-Hauptmann-Str. 10, Raum 4, Sprechstunden an (Telefon: 0173-8605005). (fsd)

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