Bürgermeister-Kandidat der Uslarer CDU stellt sein Wahlkampfprogramm vor

Torsten Bauer tritt an

Torsten Bauer

Uslar. Torsten Bauer, Fraktionschef der CDU im Stadtrat, will auf den Chefsessel im Uslarer Rathaus. Nachdem sich Ralf Buberti (parteilos), hinter dem die SPD-Ratsfraktion, die UWG, die Bunte Ratsgruppe sowie fünf CDU-Ratsmitglieder stehen, Ende April vorgestellt hat, stellt nun Torsten Bauer sein Wahlprogramm vor.

Im Gegensatz zu Buberti, den die SPD ihren Mitgliedern erst am 23. Mai in einer Versammlung präsentieren will, wurde Bauer von den Mitgliedern des CDU-Stadtverbandes bereits zum Bürgermeister-Kandidat gewählt (HNA berichtete).

Dass einige CDU-Ratsherren Gegenkandidat Buberti unterstützen, ist weder für Torsten Bauer noch für den CDU-Stadtverbandvorsitzenden Gerd Kimpel ein Problem. Das betonen zumindest beide und verweisen darauf, dass der Bürger am 22. Juli die Wahl haben soll.

„Ich kämpfe nicht gegen andere Kandidaten, sondern möchte mich für Uslar einsetzen“, sagte Bauer gegenüber der HNA. Er könne sich durchaus vorstellen, in der Position des Bürgermeisters auf andere zuzugehen. „Sachfragen müssen im Vordergrund stehen“. Die Zusammenarbeit der verschiedenen Fraktionen habe zum Beispiel bei der Arbeit für den Zukunftsvertrag bereits gut funktioniert. Der Bürgermeister solle „Motor für die Verwaltung“ sein, für das Zusammenwirken von Rat und Verwaltung sorgen, aber auch selbst politische Impulse setzen, umschrieb Bauer seine Vorstellung vom Bürgermeisteramt.

Wirtschaft fördern

Wegen der Arbeitsplätze sei für ihn die Wirtschaftsförderung am wichtigsten, sagte der CDU-Mann. Der Dialog zwischen Politik und Wirtschaft, Handwerk und Einzelhandel müsse intensiviert werden. Dazu sei es wichtig Netzwerke zu unterstützen. Daher müsse auch der Bürgermeister wieder zum Neujahrsempfang einladen. Außerdem will Bauer die Gewerbeschau „Uslar erleben“ wieder einführen und die Attraktivität der Innenstadt stärken. Er könne sich zum Beispiel eine zeitweise Öffnung der Fußgängerzone und einen zeitweisen Verzicht auf die Sondernutzungsgebühren, die Gastronomen für Tische im Freien entrichten müssen, vorstellen. Auf die Frage, warum ihn die Wähler am 22.Juli wählen sollen, sagte Bauer: „Weil ich überzeugter Uslarer bin. Ich lebe nicht nur in Uslar, sondern sehe Uslar auch als meine Heimat. Darum will ich mich einsetzen und Politik mitgestalten.“ (shx) Foto: shx

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