Renovierung soll Ende Mai fertig sein

Trägerverein startet Fassadenerneuerung am Dorfgemeinschaftshaus Schlarpe

Baustelle Dorfgemeinschaftshaus: In Schlarpe haben die Arbeiten zur Renovierung der Fassade begonnen. Ein Dutzend ehrenamtliche Helfer waren im Einsatz. Fotos: Schneider

Schlarpe. Die Helfer vom Trägerverein haben am Samstag am Dorfgemeinschaftshaus in Schlarpe mächtig Staub aufgewirbelt.

Grund: Zum Auftakt der Fassadenerneuerung mussten die alten Steine aus dem Fachwerk rausgestemmt werden. Das war nicht nur anstrengend, sondern auch eine staubige Angelegenheit.

Doch Vorsitzender Michael Stänger und sein Stellvertreter Stephan Hennecke, beide selbst kräftig am Arbeiten, waren überzeugt, das Pensum am ersten Tag zu schaffen. Geplant ist, dass die Fassade vom Trägerverein so vorbereitet ist, dass diese Woche die Zimmerleute die Korrekturen und Reparaturen an der Fachwerk-Konstruktion vornehmen und danach gleich schon wieder die neuen Fassadensteine eingesetzt werden können.

Es ging zur Sache: Zur Not half der Bohrhammer, die Gefache vom alten Mauerwerk zu befreien. Die alten Backsteine waren übrigens beliebt. Die meisten sind schon abgeholt.

Ehrgeiziges Ziel des Trägervereins ist, zum Ende des Monats mit der Fassadenrenovierung fertig zu sein. Am besten pünktlich zum 30. Mai. An diesem Tag nämlich plant der Trägerverein seine Stuhlparty. Denn die neue Bestuhlung – 150 Stück – ist eingetroffen und inzwischen auch erstmals genutzt worden. Optisch ist das gleich ein ganz anderes Bild, freute sich Stephan Hennecke über das neue Mobilar. Dafür hat der Trägerverein 12.000 Euro investiert. Bezuschusst wurden die neuen Stühle von der Sport- und Sozialstiftung des Landkreises Northeim.

Bei der derzeitigen Renovierungsaktion geht es um die Erneuerung der Fassade des großen Clubzimmers und des Saals. Veranschlagt sind derzeit um die 35.000 Euro an Kosten. Davon bringt der Trägerverein 10.000 bis 15.000 Euro selbst mit Hilfe einer ortsansässigen Bank auf.

Als Eigenleistung kommt ehrenamtliche Arbeit im Wert von 4000 bis 5000 Euro hinzu sowie ein 40-Prozent-Zuschuss aus der Denkmalstiftung des Landkreises. Darüber hinaus beteiligt sich die Stadt Uslar mit 1000 Euro.

Bisher läuft alles nach den Vorstellungen des Trägervereins. Das Wetter spielte am Samstag mit, die Beteiligung war in Ordnung.

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