Zuletzt wurden die Grundsteuern A und B in Bodenfelde im Jahr 2012 angehoben

Trio stimmt Steuererhöhung zu

Amelith. Der dreiköpfige Ortsrat Nienover mit Dieter Heise, Jürgen Alschner und Heinz-Günter Gomoll stimmte in der jüngsten öffentlichen Sitzung des Gremiums einstimmig einer Erhöhung der Realsteuerhebesätze für den Flecken Bodenfelde zu.

Bodenfeldes Bürgermeister hatte in seiner Beschlussvorlage eine Erhöhung der Grundsteuer A (land- und forstwirtschaftliche Flächen) von 420 auf 445 Prozentpunkte sowie für die Grundsteuer B (bebaute Grundstücke) von 430 auf 455 Prozentpunkte vorgeschlagen. Der Hebesatz für die Gewerbesteuer soll unverändert bleiben.

Neubau für eine Mio. Euro

Begründet wird die Erhöhung mit den Kosten für den mit einer Million Euro veranschlagten Neubau des Feuerwehrhauses in Bodenfelde, den der Rat mehrheitlich beschlossen hat. Durch mehr Steuern soll die Neuverschuldung auf der Grundlage des mit dem Land Niedersachsen geschlossenen Zukunftsvertrages für die Gemeinde nicht so hoch ausfallen. Die Gemeinde verpflichtet sich in dem Vertrag zum Sparen.

„Die Steuererhöhung ist aus meiner Sicht die einzige Möglichkeit durch die Kosten für den Feuerwehrhaus-Neubau nicht weiter in den Schuldenstrudel zu geraten“, sagte Bürgermeister von Pietrowski in der Ortsratssitzung im Gasthaus Koch. Ihm fehle die Fantasie, wie man sonst eine weitere Verschuldung des Fleckens vermeiden könne.

Außerdem regte von Pietrowski an, generell über eine Neuberechnung der Grundsteuer B nachzudenken, weil es eine deutliche Ungleichheit der Einheitswerte bei der Bewertung von Alt- und Neubauten gebe. Im Sinne der Gleichbehandlung müsse man das Thema angehen. (jde)

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