Anbau an Vereinsanlage – neuer Raum anstelle des nicht mehr benötigten Heizöllagers

Tuspo Verliehausen erweitert seine Halle

Fleißige Rentner:
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Fleißige Rentner: Auf der Baustelle des Tuspo Verliehausen packen (von links) Günter Schumann, Günter Duntemann, Klaus „Ede“ Mund, Kurt Ilse, Georg Roßdeutscher, Horst Wolf und Wilfried Renneberg kräftig an. Neben Manfred Beringer sind noch etwa 20 Helfer beim Tuspo ehrenamtlich auf dem Bau im Einsatz.

Verliehausen. Beim Tuspo Verliehausen sind die fleißigen Handwerker am Gange: Unter anderem ist die Rentnergruppe um Wilfried Renneberg auf der Baustelle und kümmert sich um den Erweiterungsbau an der Hieventalhalle.

Der Tuspo hat ein ehrgeiziges und nachhaltiges Projekt gestartet: Die Hieventalhalle wurde an das Nahwärmenetz der örtlichen Biogasanlage angeschlossen. Damit wird das bisherige Heizöllager nicht mehr benötigt. Und: „Mit dem Anschluss an das Nahwärmenetz soll auf fossile Energieträger verzichtet und ein Beitrag zur Wertschöpfung in der Region geleistet werden“, berichtet Tuspo-Vorsitzender Dirk Renneberg über das Vereinsprojekt.

Anstelle des Heizöllagers errichtet der Tuspo nun einen Geräteraum, weil schon länger der Wunsch besteht, die Bestuhlung der Halle sowie die Sportgeräte nicht jedes mal auf den Boden im Giebel der Sporthalle bringen zu müssen.

45.000 Euro Gesamtkosten

Mit dem Konzept wurde bei der Sozial- und Kulturstiftung des Landkreis Northeim sowie beim Kreissportbund ein Förderantrag gestellt. Als Bausumme inklusive Eigenleistungen sind 45 000 Euro veranschlagt, berichtet der Vorsitzende über das finanzielle Volumen. Die Stiftung fördert das Vorhaben mit 18 000 Euro. Vom Kreissportbund (KSB) erhält der Tuspo 7200 Euro.

Die Arbeiten haben im Herbst 2011 mit dem Anschluss an das Nahwärmenetz und mit dem Umbau der Heizungsanlage begonnen. Mit dem Umbau des Heizöllagers zum Gerätelager ging es Anfang August los.

Der Anbau, der auf den beiden Garagen neben der Hieventalhalle entsteht, hat eine Nutzfläche von 72 Quadratmetern. Beim Ausbau sollen auch behindertengerecht zugängliche Toiletten in die Hieventalhalle eingebaut werden.

Reaktion auf den Wandel

Damit zeigt sich der Tuspo weitsichtig und bedenkt den demographischen Wandel mit immer mehr älteren Mitgliedern und auch Gästen. Sie sollen künftig zum Beispiel an kulturelle Veranstaltungen ohne Probleme weiterhin teilnehmen können.

Der Anteil von ehrenamtlichen Arbeitsstunden ist vom Tuspo mit über 1000 Stunden vorgesehen. Die Hälfte davon ist bereits erreicht, berichtet Vorsitzender Renneberg. Neben der rüstigen Rentnergruppe haben bisher etwa weitere 20 Helfer den Tuspo unterstützt.

Unterstützt wird der Verein zudem von den örtlichen Fachfirmen Berthold Ilse GmbH und dem Bauunternehmen Renneberg. (fsd)

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