Geschäftsführer

Manuel Liebig 100 Tage Tourismus-Chef der Solling-Vogler-Region

Auf dem Hochsollingturm zwischen Neuhaus und Silberborn: Manuel Liebig ist seit 100 Tagen Geschäftsführer des Tourismus-Vereins Solling-Vogler-Region im Weserbergland. Seit August ist er darum bemüht, die Erwartungshaltung als neuer Tourismus-Chef nach einem Wechsel und langer Vakanz zu erfüllen.
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Auf dem Hochsollingturm zwischen Neuhaus und Silberborn: Manuel Liebig ist seit 100 Tagen Geschäftsführer des Tourismus-Vereins Solling-Vogler-Region im Weserbergland. Seit August ist er darum bemüht, die Erwartungshaltung als neuer Tourismus-Chef nach einem Wechsel und langer Vakanz zu erfüllen.

Manuel Liebig ist seit 100 Tagen Geschäftsführer der Solling-Vogler-Region.

Neuhaus – In den ersten Wochen hat er ein Navigationsgerät benötigt, um sich in der „Wilden Heimat“ der Solling-Vogler-Region zurechtzufinden. Mittlerweile kommt er schon ohne aus, sagt Manuel Liebig (38), der seit August Geschäftsführer des Tourismus-Vereins Solling-Vogler-Region (SVR) im Weserbergland in Neuhaus ist.

Die ersten 100 Tage hat er nicht nur dazu genutzt, seinen Schreibtisch zu beziehen und sich mit dem vierköpfigen Mitarbeiterteam des Tourismus-Zentrums im Haus des Gastes an der Lindenstraße auszutauschen, sondern auch, um die Bürgermeister in den Mitglieds-Orten kennenzulernen. „Privat bin ich auf alle Fälle angekommen“, sagt Liebig, der mit Frau und Kind in Lütgenade bei Bevern ein Zuhause gefunden hat.

Es sei eine lebenswerte Gegend, sagt er über die Region, die er etwa bei der täglichen Fahrt zur und von der Arbeit erlebt. Gegen 8 Uhr sei für sein Team Arbeitsbeginn. Das Büro sieht er als „charmante Arbeitsstätte“. Viel los sei im Ort nicht, aber manchmal gehe er vor die Tür, nutze die Mittagspause für einen Spaziergang in der Natur, sagt er. Feierabend sei gegen 16 Uhr, wenn keine Termine sind.

Die Region sei ziemlich groß, hat er festgestellt. Mitglied sind alle Städte und Gemeinden des Landkreises Holzminden sowie die Städte Uslar und Dassel und die Gemeinden Bodenfelde und Wesertal. Wichtig für seine Orientierung fand er Gespräche mit den Mitglieds-Betrieben. Einige hätten die Corona-Zeit zur Aufhübschung ihrer Restaurants, Hotels oder Ferienwohnungen genutzt, lobt er. Dabei könne die SVR auch weiterhin Partner sein, wenn es um Unterstützung oder die Beantragung von Fördergeld gehe. Er hofft, dass es in der neuen Förderperiode wieder Geld für den Tourismus gibt und will sich um Investoren kümmern.

Zwei Fotografen und mehrere Models hat Liebig beauftragt, neue Fotos aus der „Wilden Heimat“ für den Urlaubsplaner 2022 zu liefern. Dieser soll als zeitgemäßere Version des Gastgeber-Magazins bis Mitte Januar hergestellt werden. Mit der im Urlaubsplaner präsentierten „Vielfalt der Region“ will Liebig bei der Freizeitmesse ABF im Februar in Hannover an einem Messestand mit einem „aktiven Partner“ für einen Aufenthalt in der Region werben. Weitere Messebesuche erscheinen ihm nicht sinnvoll, aber vielleicht ein Stand bei der Landesgartenschau.

Buchbar sein sollen die Angebote von rund 70 SVR-Betrieben bis Ostern auch online, kündigt Liebig an. In den vergangenen Wochen habe er sich mit seinem Team (Heike Bötte, Barbara Deppe, Christine Harre, Franziska Scheider) sowie etlichen ehrenamtlichen Wegepaten auf den Schlussspurt zur zertifizierten Region „Wanderbares Deutschland“ begeben. Partner sind die Niedersächsischen Landesforsten und der Naturpark Solling Vogler.

Die SVR übernimmt die Vermarktung. Liebig rechnet damit, dass die Region Mitte Januar mit einer Urkunde des Deutschen Wanderverbandes zertifiziert wird. Danach sei es eine gemeinsame Kraftanstrengung, die Infrastruktur mit Beschilderung und freien Wegen für die Gäste der Region dauerhaft aufrecht zu erhalten und so die Aufenthaltsdauer der Touristen zu erhöhen.

Bemüht hat sich der Wanderer und Mountainbiker Liebig auch um neue Betriebe für die Regionalmarke Echt!-Solling-Vogler. Das sei eine starke Marke, die weiter auf strenge Qualitätsmaßstäbe setzt. Liebig wünscht sich, dass viele Menschen – wie er – für viele Gäste in der Region „brennen“. » (Jürgen Dumnitz)

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