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111 Kinder und Mütter in Volpriehausen angekommen

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Von: Frank Schneider

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Bild aus dem Reisebus: 111 Flüchtlinge aus der Ukraine kamen am Donnerstag in Volpriehausen an.
Bild aus dem Reisebus: 111 Flüchtlinge aus der Ukraine kamen am Donnerstag in Volpriehausen an. © Ukrainehilfe Rothenberg Uslar

Die Flüchtlingshilfe in Volpriehausen atmet auf: 111 Kinder und Mütter sind wohlbehalten angekommen.

Volpriehausen – Der erste Bus kam am Mittwoch um 2 Uhr in Volpriehausen an, der zweite am Morgen, der dritte wird am Freitag um 6 Uhr erwartet. Die positive Botschaft überbrachte Henrik Schwarz, der mit dem Reisebus des Landhotels Am Rothenberg aus Volpriehausen Anfang voriger Woche aufgebrochen war, um Flüchtlingen zu helfen. 111 Kinder und ihre Mütter sind dem Krieg in der Ukraine entkommen und wohlbehalten am Bollert angekommen.

Das evangelische Gemeindehaus an der Raiffeisenstraße in Volpriehausen und die benachbarte Glückauf-Halle waren für die Ankunft hergerichtet. Von hier aus wird organisiert, wo die Flüchtlinge untergebracht werden können. Henrik Schwarz, selbst am Ende seiner Kräfte nach dem anderthalbwöchigen Dauereinsatz im Osten Europas, zeigte sich überwältigt von dem großen Engagement vor Ort.

Der Landkreis als zuständige Behörde mit dem Ersten Kreisrat Jörg Richert als Cheforganisator, Kirche, Bürgerinitiative Bollert-Dörfer und Stadtverwaltung Uslar sind im Einsatz, auch für den psychologischen Beistand der Flüchtlinge ist gesorgt. Außerdem wurden alle auf Corona getestet, berichtet Henrik Schwarz, dass auch daran gedacht wurde und seinen Angaben zufolge niemand betroffen sei.

Überhaupt spricht Schwarz von einem guten Miteinander unterwegs, dafür habe er einen Übersetzter mitgenommen, um zu kommunizieren und den Solling und den Landkreis als ländliches und familienfreundliches Gebiet vorzustellen, in dem gerade Familien gut leben können.

Am Donnerstagabend noch sollte um 19.30 Uhr ein Runder Tisch tagen, um die Hilfsaktion fortzuführen.

Währenddessen war der Reisebus des Landhotels, mit dem die eindrucksvolle Hilfsaktion aus Volpriehausen begann, schon aus der Werkstatt zurück und sollte um 17.30 Uhr zum nächsten Hilfstransport nach Moldawien aufbrechen. Das Autohaus Südstadt hatte den Bus sofort an die Reihe genommen und finanzielles Entgegenkommen signalisiert. Henrik Schwarz hatte nach all den Anstrengungen für alles ein Wort parat: „Perfekt.“ (Frank Schneider)

Im evangelischen Gemeindehaus in Volpriehausen war Vorsorge getroffen für die Ankunft der Flüchtlinge.
Im evangelischen Gemeindehaus in Volpriehausen war Vorsorge getroffen für die Ankunft der Flüchtlinge. © Ukrainehilfe Rothenberg Uslar
Müde von der langen Fahrt im Bus der Hilfsaktion Ukrainehilfe Rothenberg Uslar-Volpriehausen.
Müde von der langen Fahrt im Bus der Hilfsaktion Ukrainehilfe Rothenberg Uslar-Volpriehausen. © Ukrainehilfe Rothenberg Uslar

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