B 241: Das Geld für  Weiterbau ist da, Bund gibt 32 Mio. Euro

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Abruptes Ende: Von Osten kommend endet der ausgebaute Bereich der Bundesstraße 241 unmittelbar vor Volpriehausen. Parallel zur Bahnstrecke kann die Strecke nun demnächst weitergebaut werden.

Uslar. Jubel bei der Initiative pro Bundesstraße B 241 und den hiesigen Politikern sowie im Uslarer Land.

Der Bund hat am Montag endlich die 32 Millionen Euro freigegeben für die Fortführung des Neubaus der B 241 von Volpriehausen bis vor die Tore Bollensen.

Eberhardt Tegtmeyer, führender Kopf der Bürgerinitiative, sprach von einem Meilenstein fürs Uslarer Land. Der ehemalige Chef des ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt und unermüdlicher Kämpfer für das Straßenbauprojekt als unerlässliche Infrastrukturmaßnahme fürs Uslarer Land, sprach vom „schönsten Tag in diesem Jahr“.

Die gute Botschaft verkündeten die Bundestagsabgeordneten Gabriele Lösekrug-Möller (SPD), zugleich Parlamentarische Staatssekretärin, und Michael Vietz (CDU/beide Hameln) am Montagmittag. Das Geld kommt aus dem für 2015/16 geplanten Investitionsprogramm des Bundesverkehrsministeriums.

Über Uslar hinaus werden aus Sicht der beiden Abgeordneten noch drei weitere wichtigen Projekte in ihrem Wahlkreis Hameln-Pyrmont-Holzminden, zu dem auch Uslar und Bodenfelde gehören, bedacht: Die Ortsumgehung Coppenbrügge/Marienau der B 1 mit einem Volumen von 28 Mio. Euro, die Ortsumgehung Negenborn der B 64 für 15 Mio. Euro und die Ortsumgehung Eschershausen/Ith (erster Bauabschnitt) der B 240 für 20 Mio. Euro.

„Die Bürger in Coppenbrügge, Eschershausen, Negenborn und Uslar dürfen sich auf eine deutliche Verbesserung ihrer Verkehrsanbindung freuen“, sagten Lösekrug-Möller und Vietz: „Für unsere Region ist das ein großartiges positives Signal.“ Dank gelte dem Parlamentarischen Staatssekretär Enak Ferlemann, der sich sehr für das Weserbergland eingesetzt habe.

Wann es nun losgeht, steht nicht fest. Der Abschnitt ist seit dem 28. Oktober 2009 baureif. Für die Bauzeit, werden vier bis fünf Jahre kalkuliert.

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