2500 Besucher beim Tag der Verkehrssicherheit in Uslar

Uslar. Was auf der Straße alles passieren kann, war am Samstag in komprimierter Form in Uslars Innenstadt zu erleben.

Zum Tag der Verkehrssicherheit, den federführend die Verkehrswacht Uslar mit der Polizei und vielen Rettungsorganisationen sowie weitere Institutionen und Firmen erstmals in Uslar auf die Beine gestellt hatte, kamen 2500 Besucher und lösten bei allen Beteiligten große Zufriedenheit aus.

Der Besucher bekam vorgeführt, was alles zur Verkehrssicherheit beiträgt, und was passiert, wenn man sich nicht darum kümmert. Dafür wurden beispielsweise Unfallfahrzeuge, Überschlagsimulator, Rauschbrillenparcours und Kindergurtschlitten präsentiert. Polizei, Feuerwehr und DRK zeigten bei einer Übung, wie eine verletzte und eingeklemmte Person aus einem Unfallwagen gerettet wird. Menschen, die nicht mehr gut zu Fuß sind, schickte Fred Fricke von der Verkehrswacht über einen Rollator-Parcours, zeigte ihnen einige Kniffe und händigte Führerscheine für die Gehhilfe-Benutzer aus, wenn sie sich geschickt anstellten.

Auch weniger populäre Problemfelder wurden beleuchtet wie Toter Winkel und Geschwindigkeitsmesssysteme der Polizei. Zudem stellten sich Kriseninterventionsteams, Unfallfolgedienst und Notfallseelsorge vor. Die Stadtwerke warben für Elektrofahrzeuge, der Landkreis für sein Schutzengelprojekt. Und es gab Kinderspielaktionen, Hüpfburg und das Erleben ganz neuer Fahrgefühle auf dem Segway-Parcours der Firma Gummich.

Die Menschen haben den Kontakt zu uns gesucht, freute sich Uslars Polizeichefin Martina Stülzebach. Bürgermeister Torsten Bauer, Schirmherr der Veranstaltung, hielt nicht nur sein Versprechen ein, dass es nicht regnen werde, sondern lobte das breite Angebot für alle Altersklassen.

2500 Besucher beim Tag der Verkehrssicherheit in Uslar

Stadtbrandmeister Jörg Jacob registrierte vielfältiges Interesse an der Arbeit der Feuerwehr. Hans-Albrecht Gottwalds Fazit von der Verkehrswacht brachte es für alle auf den Punkt: „Wir sind sehr zufrieden.“ Die Helfer, Retter und Hüter zum Thema Verkehrssicherheit dürfen sich auf die Schulter klopfen: Ihre Werbung für mehr Sicherheit auf der Straße kam gut an.

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