Wasserrohrbruch

Wieder Normalbetrieb in der DRK-Kordes-Kindertagesstätte in Uslar

Wieder wie neu: Einer der vom Wasserschaden betroffenen Gruppenräume in der DRK-Kordes-Kindertagesstätte an der Siemensstraße in Uslar. Nach der Sanierung sind alle Räume der 2018 eingeweihten Einrichtung wieder nutzbar. Unser Bild entstand mit Mitarbeitern in der Notbetreuungszeit.
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Wieder wie neu: Einer der vom Wasserschaden betroffenen Gruppenräume in der DRK-Kordes-Kindertagesstätte an der Siemensstraße in Uslar. Nach der Sanierung sind alle Räume der 2018 eingeweihten Einrichtung wieder nutzbar.

Im DRK-Kordes-Kindergarten geht nach dem Wasserrohrbruch der Normalbetrieb wieder los.

Uslar – Jetzt hofft Tamara Everett als Leiterin der DRK-Kordes-Kindertagesstätte in Uslar auf einen ganz normalen Alltagsbetrieb. Vorbei sind die Wochen der Improvisation nach einem Wasserrohrbruch im Technikraum der erst im Herbst 2018 neu gebauten Einrichtung, die rund 2,7 Millionen Euro gekostet hat. Seit dem 20. Oktober vergangenen Jahres war der Kindergarten auf zwei Standorte aufgeteilt.

Jetzt sind alle Trocknungsgeräte und die Handwerker weg, und auch der extra neben der Kindertagesstätte an der Siemensstraße aufgestellte Toiletten/Küchen-Container ist verschwunden. In den vergangenen zwei Wochen wurde der grundsanierte Kindergarten wieder möbliert und eingerichtet. Die Sanierungsfirma aus Katlenburg hatte den Großteil der Einrichtung zwischenzeitlich eingelagert.

Wasser hatte sich von einem Technikraum ausgehend hauptsächlich im auf rund 300 Quadratmetern mit Fußbodenheizung ausgestatteten Bodenbereich der Kita verteilt. Ein nicht betroffener Teil der Kindertagesstätte war dann abgeteilt worden. Dieser war über einen extra angelegten Notweg von Außen erreichbar und konnte so von den 28 Kindern genutzt werden.

Und von zwei Gruppen wurde die Dorfgemeinschaftsanlage in Sohlingen als vorübergehender Kindergarten genutzt. Für die 35 Jungen und Mädchen und ihre Erzieherinnen wurden die Räume neben der Grundschule extra hergerichtet. Etwa die Toiletten und ein Umkleideraum auf der Bühne. All das wird jetzt wieder zurückgebaut.

Everett und die DRK-Geschäftsführerin Petra Reußner vom Kreisverband Göttingen/Northeim lobten die gute Zusammenarbeit mit dem Team des Trägervereins der Gemeinschaftsanlage und den Lehrern der Grundschule als Nachbarn. Zugute kamen der Kita die Einschränkungen wegen der Coronavirus-Pandemie, weil nicht alle Kinder die Einrichtung nutzen konnten und nur eine Notbetreuung in den Gruppen organisiert werden mussten.

Ab dem heutigen Montag sind vermutlich wieder alle 65 Jungen und Mädchen und ihre 16 Erzieherinnen in „ihrer“ Kita an der Siemensstraße. Alle vom Wasserschaden betroffenen Räume sind saniert worden, haben einen neuen Fußbodenbelag erhalten und auch einen neuen Anstrich an den Wänden. Die genaue Ursache für den Wasserschaden im Technikraum der Kita ist dem DRK als Träger nicht bekannt, bedauerte Geschäftsführerin Petra Reußner. Die Kosten schätzt sie auf 120 000 bis 150 000 Euro, die komplett von einer Versicherung übernommen werden. Darin enthalten seien auch die Mietkosten fürs Gemeinschaftshaus in Sohlingen. Jürgen Dumnitz

Nur ein kleiner farblicher Unterschied zu erkennen: Im Bereich des Flures der DRK-Kordes-Kindertagesstätte stoßen der alte (vorn) und der neue Fußbodenbelag zusammen. Das sahen sich Leiterin Tamara Everett (links) und DRK-Geschäftsführerin Petra Reußner an.

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