Aktion für Kinder

Aktion "Wünsch Dir was" im Uslarer Land gestartet

Uslar. Im Uslarer Land startet am Freitag, 1. Dezember, wieder die Aktion „Wünsch Dir was“, mit der bedürftige Kinder bedacht werden: Sie bekommen einen Weihnachtswunsch erfüllt. Wie das funktioniert haben wir mit Fragen und Antworten zusammengetragen.

Worum geht es bei der Aktion „Wünsch Dir was“?

Die Evangelische Jugend und das Forum Kinderarmut vom Diakonischen Werk haben die Aktion initiiert. Über die Kooperationspartner Evangelische Jugendhilfe Friedenshort, die Uslarer Tafel und das Projekt „Jeder isst mit“ sind von 140 bedürftigen Kindern Wünsche gesammelt worden. Die Kinder sind vom Babyalter bis zu zwölf Jahre alt. Ihre Wünsche sind in Wunschkugeln gepackt worden. Wer helfen will, besorgt sich solch eine Wunschkugel, erfüllt den Wunsch – es geht um Geschenke im Wert von rund 15 Euro – und gibt das Geschenk zurück. Die Organisatoren überreichen es in Form eines Weihnachtscafés, mit dem sich die evangelische St.-Johannis-Gemeinde Uslar erstmals direkt an dem Projekt beteiligt. Termin für die Übergabe wird kurz vor Weihnachten sein.

Wie kommt man an die Wunsch-Kugeln?

Sie sind vom 1. bis 15. Dezember in der Kreis-Sparkasse in Uslar (Lange Straße 32) und in der Touristik-Information im Alten Rathaus an Weihnachtsbäumen aufgehängt und dort zu den Öffnungszeiten abzuholen. Dort werden die Geschenke auch gesammelt. Hinzu kommen zwei Termine, an denen die Kugeln an den beiden Samstagen, 2. und 9. Dezember, auch im Rewe-Markt an der Wiesenstraße vom Weihnachtsbaum im Eingangsbereich abgeholt werden können. Die Wunschkugeln tragen übrigens farbige Bänder: rote von Mädchen, blaue von Jungen. Die Geschenkpakete werden vor der Übergabe in einem Schaufenster des Diakonieladens „Jacke wie Hose“ an der Kurzen Straße ausgestellt.

Wer ist alles an der Aktion beteiligt?

Neben den Initiatoren von der Evangelischen Jugend und dem Forum Kinderarmut sind es das Diakonische Werk, die Uslarer Tafel, die Evangelische Jugendhilfe Friedenshort mit Sitz in Wiensen, die Stadt Uslar und die Wirtschaftsvereinigung Region Uslar. Die Wirtschaftsvereinigung springt ein, wenn es nicht genügend Spender für die Aktion gibt. Uslars Bürgermeister Torsten Bauer lobte die Initiative, die zum sechsten Mal stattfindet. (fsd)

Rubriklistenbild: © Schneider

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