Für finanziell benachteiligite Kinder

Aktion "Wünsch Dir was" in Uslar und Bodenfelde gestartet

Bodenfelde/Uslar. Die Aktion „Wünsch Dir was“ macht es seit 2012 möglich, dass Kindern aus Uslar und Bodenfelde, die finanziell benachteiligt sind, zu Weihnachten eine Freude bereitet wird. Wünsche gibt es viele: 220 sind bisher eingegangen.

Initiatoren der Aktion sind wieder die Evangelische Jugend und das Forum Kinderarmut. Sie haben inzwischen eine ganze Reihe von Mitstreitern, die am Freitag in Bodenfelde den Startschuss für die Aktion gaben und die Menschen in Bodenfelde und Uslar aufrufen, die Wünsche der Kinder zu erfüllen.

Und so kann man helfen: In der Kreis-Sparkasse und der Touristik-Information in Uslar sowie in der Gemeindeverwaltung Bodenfelde hängen die Wunschzettel der Kinder an Weihnachtsbäumen aus. Außerdem werden sie am Samstag, 30. November, von 9 bis 13 Uhr im Rewe-Markt an der Wiesenstraße in Uslar ausgegeben. Hat man sich einen Wunschzettel mitgenommen, gilt es ihn zu erfüllen. Befindet sich ein blaues Band daran, ist es der Wunschzettel eines Jungen. rot gekennzeichnete Zettel stammen von Mädchen.

Es gibt eine finanzielle Obergrenze von 15 Euro pro Wunsch. Bis zum 13. Dezember werden die Geschenke dann in Uslar in der Kreis-Sparkasse, der Touristik-Information und im Diakonieladen Jacke wie Hose sowie in Bodenfelde in der Gemeindeverwaltung angenommen.

Kurz vor Weihnachten werden sie an die Kinder in einer Veranstaltung in Uslar übergeben. Außerdem werden bei diesem Anlass Eintrittskarten für das Uslarer Badeland verteilt. Dort sind Badegäste aufgerufen, Eintrittskarten für finanziell benachteiligte Kinder zu kaufen und zur Verfügung zu stellen.

Beteiligt an der Aktion „Wünsch Dir was“ sind neben den Initiatoren die evangelische St.-Johannis-Gemeinde, die Uslarer Tafel, die evangelische Jugendhilfe Friedenshort (Wiensen), die Stadt Uslar und der Flecken Bodenfelde, der Diakonieladen Jacke wie Hose und die Wirtschaftsvereinigung Region Uslar.

Beteiligt ist auch die Sollingschule Uslar, von der jede Klasse einen Wunsch und damit 20 Stück insgesamt erfüllt. „Je mehr Unterstützer umso besser“, sagte Melanie Schmidt vom Forum Kinderarmut und nannte als positives Beispiel das DRK Offensen, das sich immer um fünf Wunschzettel kümmert.

Die Wirtschaftsvereinigung Region Uslar stellt sogar erneut sicher, dass in Uslar alle Wünsche erfüllt werden: Falls sich nicht genügend Wunscherfüller finden sollten, springt die Kaufmannschaft ein und übernimmt die Kosten. Ähnlich ist es in Bodenfelde, dort übernimmt die evangelische Christus-Gemeinde diesen Part.

Die Weihnachtswünsche wurden von Kindern im Alter bis zwölf Jahre über die Uslarer Tafel, das Diakonische Werk Leine-Solling (Forum Kinderarmut) und die Evangelische Jugendhilfe Friedenshort GmbH (Wiensen) gesammelt.    fsd

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