Mitgliederversammlung

Albert-Schweitzer-Familienwerk stärkt Struktur

Uslar/Bleckede. Die Mitgliederversammlung des Albert-Schweitzer-Familienwerks mit Sitz in Uslar fand in Bleckede anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Kinderdorfs Alt Garge statt.

Uslar/Bleckede – Für das Albert-Schweitzer-Familienwerk und insbesondere die Einrichtungsteile des Albert-Schweitzer-Kinderdorfs in Alt Garge war es ein grandioser Tag. Anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Kinderdorfs fand die Mitgliederversammlung im Bleckeder Haus der Stadt Bleckede statt.

Und danach vergrößerte sich der Kreis der Anwesenden neben Kuratoren, Mitgliedern und Mitarbeitern um eine beachtliche Zahl an Gästen, darunter Freunde und Förderer, Kooperationspartner und Politiker der Regional- sowie Landesebene.

Unter dem Leitmotiv „Strukturen stärken“ präsentierte der Verein einige Erfolge aus dem vergangenen Geschäftsjahr und stellte Ideen vor, die auch in Zukunft für einen sicheren Stand des gemeinnützigen Vereins sorgen sollen.

So hat es mit der Umwandlung von Zwei-Bett-Zimmern auf Einzelzimmer im Albert-Schweitzer-Seniorenzentrum in Uslar eine Strukturverbesserung gegeben. Für eine bessere Pflegeinfrastruktur sorgt in Kürze auch die Inbetriebnahme des neuen Erweiterungsbaus der Albert-Schweitzer-Altenhilfe in Bleckede.

Und auch der Start der Tagesklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie in Holzminden wird als Meilenstein im regionalen Versorgungsmanagement gesehen.

Die Behindertenhilfe in Hermannsburg ist vor drei Jahren bereits mit einer Strukturverbesserung vorangegangen. Dass auch die wertvolle Arbeit in den Kinderdörfern gut ankommt, zeigte der Besuch von Sänger Roland Kaiser, der sich einen ganzen Nachmittag Zeit im Kinderdorf in Uslar nahm. Das Augenmerk lag dabei auf der Arbeit vor Ort und auf dem großen Thema „Kinderrechte“.

Den Einrichtungsleitern lag am Herzen, ihre Mitarbeiter zu loben: In allen Einrichtungen wurde viel geleistet und vor allem auch effektiv zusammen gearbeitet. Denn die Philosophie des Vereins auf Basis der humanistischen Weltanschauung Albert Schweitzers gilt nicht nur für die Klienten und Partner des Familienwerks, sondern soll sich auch im internen Bereich unter den Kollegen entfalten können.

So versteht sich das Familienwerk als fairer und wertschätzender Arbeitgeber, der seine Fachkräfte schätzt und individuelle Entwicklungsmöglichkeiten begrüßt und unterstützt, heißt es. Um all die bewegenden Themen aus dem Verein anschaulich und summarisch vorstellen zu können, wurde den Besuchern zwischen den Veranstaltungspunkten eine Mini-Messe geboten. Die jeweiligen Einrichtungsleiter stellten zudem ihre aktuellen Aktivitäten und Herausforderungen vor. Zum Abschied ehrte das Familienwerk langjährige Kuratoriumsmitglieder: Annelies Richter, Tochter des Gründers Hans-A. Kampmann, Karl-Heinz Hoppe und Ekkehart Müller.

Ausblick auf 2020

"Auch in den kommenden Jahren werden wir in die Qualität unserer Immobilien und nicht zuletzt auch in den Brandschutz weiter investieren“, sagte Geschäftsführer Martin Kupper während der Mitgliederversammlung des Albert-Schweitzer-Familienwerks. 

Gleichzeitig müssten große Anstrengungen unternommen werden, um die Mitarbeiter adäquat zu vergüten und wirtschaftlich erfolgreich zu agieren, so Kupper. Dazu seien strategisch die Weichen gestellt. Für das Jahr 2020 sind Investitionen von 2,191 Millionen Euro vorgesehen, davon über 1,4 Mio. Euro in Südniedersachsen an den Standorten Uslar, Holzminden, Einbeck, Bad Gandersheim, Northeim und Göttingen. fsd

Rubriklistenbild: © Foto: Albert-Schweitzer-Familienwerk

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