Schülerin entwickelt Ideen

Autohaus Siebrecht in Uslar wird Modellprojekt zum Thema Entsorgungsmanagement

Das Autohaus Siebrecht dient als Modellprojekt für ein besseres Entsorgungsmanagement, im Bild (von links) Bettina Kautz und Ursula Diedler von der Autohaus-Immobilienverwaltung, Projektentwicklerin Amanda Peschmann von der BBS1 in Northeim und Prokurist Stefan Freiboth.
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Das Autohaus Siebrecht dient als Modellprojekt für ein besseres Entsorgungsmanagement, im Bild (von links) Bettina Kautz und Ursula Diedler von der Autohaus-Immobilienverwaltung, Projektentwicklerin Amanda Peschmann von der BBS1 in Northeim und Prokurist Stefan Freiboth.

Für das Autohaus Siebrecht hat Fachoberschülerin Amanda Peschmann (Bodenfelde) Ideen für eine bessere Mülltrennung und Müllvermeidung entwickelt.

Uslar – Hintergrund ist ein Projekt der 12. Klasse der Fachoberschule Verwaltung und Rechtspflege an der BBS1 in Northeim. Dabei dient das Autohaus als Beispielobjekt für eine nachhaltige Optimierung im Entsorgungsmanagement. Amanda Peschmann habe sich intensiv mit den Strukturen im Autohaus auseinandergesetzt, meldet das Unternehmen mit Hauptsitz in Uslar. Dabei legt sie den Fokus nicht nur auf die anfallenden Abfälle und Betriebsstoffe von Werkstatt, Waschpark, Aufbereitung und Tankstelle. Vor allem geht es auch um Möglichkeiten der Mülltrennung- und Vermeidung in den Büros.

Für ein erfolgreiches und kostenminimierendes Entsorgungsmanagement müssten nicht zuletzt die Mitarbeiter sensibilisiert werden, in ihrem Arbeitsumfeld dazu beizutragen, weniger Abfälle zu erzeugen und richtig zu entsorgen, so die Autorin des Modells. Dies fange in kleinen Schritten bei der generellen Vermeidung von Abfällen an, führe über die Mehrfachnutzung von beispielsweise Papier und Glasbehältern bis hin zum gesteigerten Recyclingbewusstsein.

Die Zusammenarbeit mit regionalen Entsorgungsunternehmen sei unerlässlich, heißt es weiter. So werden Container und Pressen, mit denen die anfallende Entsorgungsmenge effizient minimiert werden kann, vorgeschlagen. Durch ein funktionierendes modernes Entsorgungsmanagement ließen sich Kosten in großer Höhe sparen sowie ein nachhaltiger Fußabdruck als außenwirksames Merkmal etablieren. Bei der Automobilgruppe Siebrecht sind die Verbesserungsmöglichkeiten positiv aufgenommen worden. An der Planung zur Umsetzung einiger Punkte werde gearbeitet, meldet das Unternehmen. Kornelia Schmidt-Hagemeyer

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