CDU-Bundestagsabgeordneter weist Vorwürfe von Uwe Schwarz als lächerlich zurück

B 241: CDU-Bundestagsabgeordneter Vietz verlangt Einigkeit

Michael Vietz

Uslar. Mit „großer Verwunderung“ reagiert CDU-Bundestagsabgeordneter Michael Vietz auf die Vermutung des SPD-Landtagsabgeordneten Uwe Schwarz, der Weiterbau der B 241 scheitere an parteipolitisch motivierten Entscheidungen in Berlin (HNA berichtete).

Michael Vietz

„Solche lächerlichen Vorwürfe helfen nicht weiter“, sagt Vietz (Hameln). „Wenn wir für unsere Region Erfolg haben wollen, bedarf es entschiedener Geschlossenheit, keine Tritte vor das Schienbein.“ Bisher würden die beiden heimischen Bundestagsabgeordneten Gabriele Lösekrug-Möller (SPD) und Michael Vietz in dieser Angelegenheit hervorragend mit der Stadt Uslar und Bürgermeister Torsten Bauer (CDU), sowie der örtlichen Bürgerinitiative zusammen arbeiten, heißt es in einer Pressemitteilung aus dem Büro des CDU-Bundestagsabgeordneten.

Diese grundsätzliche Geschlossenheit sollte nicht von einem einzelnen Landtagsabgeordneten in Frage gestellt werden, so Vietz. Nur durch Einigkeit habe man bei solchen wichtigen Maßnahmen für die Infrastruktur gute Erfolgsaussichten. „Dabei mag man manchmal getrennt marschieren, solange man an der grundsätzlichen Haltung festhält. Da ist eine solche Bemerkung wenig hilfreich.“

Einladung an Schwarz

Eine günstige Gelegenheit für Uwe Schwarz (Bad Gandersheim), sich wieder in die gemeinsame Linie für die Region einzufinden, ergebe sich am 9. März um 13 Uhr an der Abfahrt Volpriehausen. heißt es weiter. An diesem Tage sei Günter Lach MdB, Mitglied des Verkehrsausschusses, in der Region und lasse sich über die Wichtigkeit des Weiterbaus der Bundesstraße 241 von Bollensen nach Volpriehausen informieren. „Ich lade hierzu Uwe Schwarz ganz herzlich ein“, so Vietz.

Hintergrund: Nach der Fertigstellung des Abschnitts über den Bollert von Ellierode nach Volpriehausen im Jahr 2011 geht es nun um den Weiterbau der Strecke von Volpriehausen nach Bollensen. Die Planungen sind seit Jahren fertig. Es geht nur noch um die Finanzierungszusage des Bundes. (shx)

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