Die Baugrenze im Uslarer Industriegebiet soll fallen

Uslar. Im Uslarer Industriegelände wird die Baugrenze von zehn Metern zur Grundstücksgrenze auf Null gesetzt. Das zumindest soll der Stadtrat auf Empfehlung des Wirtschafts- und Entwicklungsausschusses am Donnerstag beschließen.

Erwartet wird, dass der Stadtrat, der am Donnerstag, 26. Februar, ab 19 Uhr im Rathaus-Saal tagt, der Empfehlung folgt. Der Grund dafür liegt auf der Hand: Die Firma Fasse plant an ihrem Firmengebäude im Industriegebiet den Neubau eines Bürogebäudes. Geplant ist das Objekt vor der bestehenden Halle. Bisher würde das aber wegen der Zehn-Meter-Baugrenze nicht gehen.

Nun aber will keiner der Uslarer Lokalpolitiker eine Investition der örtlichen Wirtschaft verhindern. Schon in der jüngsten Sitzung des Wirtschafts- und Entwicklungsausschusses gab es volle Zustimmung für den Fasse-Plan, vor allem auch für den Zusatzantrag von Fasse, die Baugrenze im gesamten Bebauungsplan Industriegelände wegen der Gleichbehandlung auf Null setzen zu lassen. Für die Kosten, die für die Änderung der Baugrenzen anfallen, wolle Fasse aufkommen. Es gehe etwa um 1000 Euro.

Der Stadtrat wird in seiner heutigen Sitzung über mehrere baurechtliche Anträge beraten, unter anderem wegen einer Waschanlage für den Eigenbedarf und wegen einer Umnutzung eines Einzelhandelsbetriebs in einer Spielhalle. Auf der Tagesordnung steht ferner die Umbildung von Ratsausschüssen und die Bestimmung neuer Vertreter der Stadt in Organisationen, Unternehmen und Einrichtungen. Grund dafür ist, dass Ratsherr Jörg Leifheit (Linke) nach einem Unfall gestorben ist.

Am Anfang und am Ende der öffentlichen Sitzung des Uslarer Stadtrates sind Bürgerfragestunden vorgesehen. Es schließt sich außerdem ein nichtöffentlicher Sitzungsteil an.

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