Etliche Betriebe machen mit

Gesamtschule Bodenfelde bietet Berufsbörse per Internet

Schüler sitzen in der Heinrich-Roth-Gesamtschule  und informieren sich über Berufe. So saht die Berufsbörse der Schule wegen Corona aus: Es ging nur online.
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Berufsorientierung unter dem Einfluss der Coronavirus-Pandemie: Schüler der Bodenfelder Gesamtschule erkundeten virtuell verschiedene Betriebe.

Die Berufsbörse der Gesamtschule Bodenfelde fand online statt.

Bodenfelde – Die Berufsbörse an der Heinrich-Roth-Gesamtschule Bodenfelde stellte in diesem Jahr alle Beteiligten vor Herausforderungen. Vor dem Hintergrund der Corona-Beschränkungen wurde alles virtuell und damit „modern und zeitgemäß“ organisiert, heißt es in einer Pressemitteilung der Schule. Auf die Beine gestellt hat das Projekt Fachlehrer Ismail Kaya. Er nannte die Aktion in Kooperation von Schule und etlichen Betrieben „Café Beruf 2021“. Es sei ein Baustein im schulischen Konzept für die Berufsvorbereitung für Jungen und Mädchen des neunten und zehnten Jahrgangs.

Beantwortet wurden Fragen zur Ausbildung, zum Abitur, zum Freiwilligen Sozialen oder Ökologischen Jahr und zur Berufswahl. Fähig- und Fertigkeiten der Schüler spielen bei der beruflichen Orientierung auf Grundlage des erreichten Schulabschlusses ebenso eine Rolle wie ein Blick in den Berufsalltag, schreibt Lehrer Sven Lenck in der Mitteilung der Schule.

Die Lehrer der Gesamtschule gaben den Schülern per Internet Gelegenheit, mit „den Profis aus der Wirtschaft“ ins Gespräch zu kommen. Reale Veranstaltungen zum Thema gab es jedoch ebenso nicht wie die sonst üblichen Betriebspraktika.

Partner waren die Fleischerei Otte (Schönhagen), Polizei (Uslar/Göttingen), Bundeswehr (Göttingen), SMA Solar Technology (Kassel), Pro-Fagus (Bodenfelde), EAM (Baunatal), Piller Blowers & Compressors (Moringen), Demag Cranes & Components (Wetter/Uslar), Johanniter Unfall-Hilfe (Uslar) und die Berufsbildenden Schulen 2 (Göttingen).

Im Mittelpunkt stand der Informationsaustausch zwischen Lernenden und den Vertretern und Auszubildenden der Betriebe und der Göttinger Schule.

Pro Tag waren immer zwei Unternehmen zugeschaltet. Leonie Schulte (9b) fand das interessant. Es habe Spaß gemacht, so einen umfassenden Einblick in die verschiedenen Arbeitswelten zu bekommen.

Daniel Otte von der gleichnamigen Fleischerei hat sogar eine virtuelle Besichtigung seines Betriebes ermöglicht und zeigte die Produktion von Bratwürsten. Otte gab den Gesamtschülern mit auf den Weg: Handwerkliche Kreativität macht glücklich.

Polizist Florian Reschke vom Uslarer Polizeikommissariat sagte laut Pressemitteilung der Schule: „Wir sind froh, dass wir auch über alternative Wege Nachwuchswerbung betreiben können.“

Ebenso positiv äußerte sich Pro-Fagus-Geschäftsführer Uwe Belz. Die verwendete Plattform sei sehr gut nutzbar gewesen, und über den Chatbereich seien viele Schülerfragen beantwortet worden.

Franziska Schneider von der EAM habe sich fasziniert über den sehr erfolgreichen und interessanten Austausch geäußert, schreibt Lenck. Für ihr Unternehmen sei es aktuell schwer, die Ausbildungs- und Dualen Studienmöglichkeiten darzustellen und folglich Schüler zu begeistern. Das digitale Format sei eine gute Möglichkeit zum Austausch.

Die Gesamtschule sei technisch sehr gut aufgestellt, resümiert Lehrer Ismail Kaya. „Die in drei Räumen parallel aufgerufenen Videokonferenzen liefen durchweg störungsfrei.“ Kaya und Schulleiter Andreas Heinrich danken allen beteiligten Betrieben sowie den engagierten Schülern und Lehrern.

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