Bergbräu schließt Kooperationsvertrag

Bierpakt für das Uslarer Hefeweizen

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Vertragsabschluss in Friedenfels: Bergbräu-Geschäftsfühjrer Jörg Tietz und Uslars Bürgermeister Torsten Bauer mit (von links) Schlossbrauereibesitzer Freiherr Eberhard von Gemmingen Hornberg, Jochen Wendler, Helmut Radimerski. Foto: Bernhard Schultes/nh

Uslar. Die Uslarer Brauerei Bergbräu füllt ihre Produktpalette weiter auf und hat jetzt auch wieder Hefeweizen im Angebot. Dafür ist ein eher außergewöhnliches Geschäftsmodell entwickelt worden – unter altbekannten Kollegen.

Aus der Schlossbrauerei Friedenfels in der Oberpfalz kommt künftig das Hefeweizen für die Bergbräu. Im Gegenzug wird jetzt Uslarer Bier in der Oberpfalz angeboten. Auf diesen Kooperationsvertrag einigten sich beide Häuser. Der wurde vor kurzem in Friedensfels unterzeichnet. Die Uslarer Brauerei bekam dabei Beistand von Bürgermeister Torsten Bauer, der zur offiziellen Vertragsunterzeichnung mitgefahren war.

Zustande gekommen ist das Ganze vor allem dadurch, dass die Menschen im Uslarer Land sich wieder das Hefeweizen wünschten, berichtete Bergbräu-Geschäftsführer Jörg Tietz. Er ließ sich zudem vom Bayreuther Bierbrauer Jeff Maisel und seiner Geschäftsidee Maisel & Friends inspirieren und suchte den Kontakt zu Jochen Wendler, heute Vertriebsmanager bei der Schlossbrauerei Friedenfels, den er aus alten Brauereizeiten noch kennt: Tietz und Wendler, die Bergbräu-Brauer Stefan Henne und Andreas Nix sowie der Schlossbräu-Braumeister Christian Mitterbauer und Schlossbrauerei-Geschäftsführer Thomas Schultes steckten die Köpfe zusammen und entwarfen die Rezeptur für das Uslarer Hefeweizen.

Entstanden ist nach den Worten von Tietz „ein hopfiger Mix, ein authentisches Hefeweizen“. Wichtig ist ihm, dass sich hier das Brauhandwerk zusammengetan und das Ganze mit einem Vertrag besiegelt hat.

Inzwischen sind aus dem Sozialen Netzwerk Facebook und aus dem Bergbräu-Club jede Menge Tester ausgewählt und mit dem Verkosten des neuen Hefeweizens beauftragt worden. Der Test endet diese Woche. Das Ergebnis soll demnächst bekannt gegeben werden. Von Montag, 15. Juni, bis Freitag, 19. Juni, findet dann der Werksverkauf (inklusive Gläser und Werbematerial) für das neue Hefeweizen mit Bestellmöglichkeit über den Online-Shop der Brauerei unter shop.bergbraeu.de statt. Ab Montag, 22. Juni, ist die neue Oberpfälzer und Uslarer Koproduktion im Einzelhandel, Getränkemärkten und in der Gastronomie zu haben.

Die Offensiv-Kampagne der Uslarer Brauerei ist mit dem Hefeweizen übrigens noch nicht zu Ende. Geschäftsführer Tietz kündigt an, dass demnächst als Premiere ein Bergbräu-Naturtrüb eingebraut wird und es zudem wieder ein Malzbier aus Uslar geben soll.  fsd

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