Jahresrückblick

Bilanz der Uslarer Feuerwehren 2017: Einsatzzahlen waren wieder normal

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Einsatz in Uslar: Feuerwehr bei einem Gartenhausbrand im April 2017.

Uslar. Die Bilanz der Uslarer Feuerwehren für 2017 fällt nach den Rekordeinsatzzahlen durch Hochwasser im Jahr 2016 wieder normal aus.

Nach 296 Einsätzen in 2016 waren es im Vorjahr 184. Damit liege man im Durchschnittsbereich, sagt Stadtbrandmeister Jörg Jacob in seiner Bilanz fürs Vorjahr. Er nutzt die Gelegenheit vor allem dazu, neue Mitglieder für die Feuerwehr zu werben.

Denn nach seinen Worten ist es „gerade für die Tagesalarmbereitschaft wichtig, genügend Aktive vor Ort zu haben“. Grundsätzlich brauche die Feuerwehr immer Menschen, die aktiv oder fördernd die Arbeit in den Feuerwehren unterstützen, insbesondere aktive Mitglieder für die Einsatzabteilungen.

Die Übersicht über die Mitgliederzahl macht deutlich, dass die Zahl der Aktiven im Vorjahr um 13 im Vergleich zu 2016 zurückgegangen ist von 483 männlichen Aktiven und 62 Frauen auf 474 männliche Aktive und 58 Frauen. Insgesamt sei das noch in Ordnung, sagt der Stadtbrandmeister. Er wünschet sich dennoch, dass bei der Zahl der Aktiven mal wieder ein Plus steht.

Jugendwehren mit Zuwachs

Bei den Jugendfeuerwehren gab es dieses Plus, und zwar sind es im Jahr 2017 mit 49 Jungen und 21 Mädchen vier Mitglieder mehr als in 2016 mit 47 Jungen und 19 Mädchen. Bei den Kinderfeuerwehren steht ein Minus von sechs Kindern: Nach 36 Jungen und 15 Mädchen im Jahr 2016 gehörten am Ende von 2017 noch 32 Jungen und 13 Mädchen zur Kinderfeuerwehr. Außerdem gehört in die Reihe der Aktiven noch der Spielmannszug in Bollensen mit 24 Mitgliedern.

Jede Menge Ausbildung

In der Jahresbilanz für 2017 stehen außer den Einsätzen noch 444 Stunden praktische und 177 Stunden theoretische Ausbildungen in den 18 Ortsfeuerwehren. Angeboten wurden dabei Themen wie Löschverfahren, Technische Hilfeleistungen, Hochwasserbekämpfung, Unwetterschadenlagen und Funk- und Kartenkunde. Zusätzlich erfolgten Ausbildungen für Gefahrgut, Absturzsicherung und ein Lehrgang für Drehleiter-Maschinisten sowie mit den Landesforsten eine Ausbildung zum Führen von Kettensägen.

Digitalfunk schreitet voran

Der Stadtbrandmeister berichtet ferner, dass die komplette Umstellung des Einsatzstellenfunks auf die digitalen Handfunkgeräte im Vorjahr fortgeführt wurde und Ende dieses Jahres abgeschlossen werden soll.

Als neues Fahrzeug wurde das HLF 10 (Hilfeleistungs-Löschfahrzeug) Ende 2017 in Dienst gestellt, und zwar bei der Feuerwehr in Volpriehausen.

Für den Sommer kündigte Stadtbrandmeister Jacob wieder zusätzliche Aktionen an. 

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