Beratung im Ortsrat

Bürgerinitiative sammelt 951 Unterschriften gegen Ampel in Uslar

Uslar. Während der jüngsten Sitzung des Ortsrates Uslar im Schöffensaal ging es auch um ein Uslarer Sorgenkind: die umstrittene Postberg-Ampel.

Dabei wurde berichtet, dass Einwohnerin Kathrin Plessmann eine Bürgerinitiative gegen die Postberg-Ampel ins Leben gerufen und binnen zwei Wochen 951 Unterschriften gesammelt hat.

Gefordert wird wie allgemein, dass die Ampel nur noch als Bedarfsampel für Fußgänger betrieben werden soll. Die Anlage wird für die vielen Staus auf der Durchgangsstraße verantwortlich gemacht. Kathrin Plessmann zeigte sich während einer Sitzungsunterbrechung empört, dass trotz der vielen Proteste aus Uslar nichts passiere.

Bürgermeister Bauer dagegen berichtete erneut, dass die zuständige Straßenbaubehörde in Gandersheim die Ampel umstellen lassen will von Festzeiteinstellung auf Verkehrsbedarf. Bauer sieht das als ersten Schritt in Richtung Bedarfsampel. Es habe bereits ein Gespräch mit Landrätin Astrid Klinkert-Kittel gegeben. Zudem stünde ein Gespräch mit der Gandersheimer Behörde bevor.

Ortsratsmitglied Wolfgang Jörn erinnerte daran, dass der Ortsrat Uslar schon vor den Ferien auf das Chaos durch die Ampel hingewiesen habe. Das dauere ihm zu lange, bis etwas geändert werde. Seine Kollegin Kristina Bäthe berichtete, dass sie der Behörde vorgeschlagen hatte, die probeweise Abschaltung wie in den Sommerferien in den Herbstferien zu wiederholen. Sie habe aber keine Antwort erhalten.

Werner Driehorst, beratendes Mitglieder im Kernstadt-Ortsrat, kritisierte, dass die Bürgerinitiative zu anonym aufgetreten sei. Insgesamt gesehen gehe es bei der Angelegenheit um das erhöhte Verkehrsaufkommen allgemein. Davon seien alle Anwohner an der Ortsdurchfahrt Uslars betroffen.

Der Ortsrat wolle wegen der Postberg-Ampel am Ball bleiben, fasste Ortsbürgermeister Riedke zu dem Thema abschließend zusammen. 

Rubriklistenbild: © Archivfoto/Schneider

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