Aktion gegen leer stehender Geschäfte

Collagen an Schaufenstern werben für Ausflugsziele im Uslarer Land

Blick auf das Feriendorf Uslar von oben und seine schöne Lage zwischen Uslar und Eschershausen und toller Natur mit Feld und Wald.
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Das Feriendorf Uslar wirbt mit dieser auffälligen Aufnahme und ist auf einer der Collagen in der Innenstadt in Schaufenstern leer stehender Ladenlokale zu finden.

Uslar – Zwei Schaufensterflächen von leer stehenden Geschäften in der Uslarer Innenstadt machen jetzt Werbung für die Ausflugsziele im Uslarer Land.

Uslar. Die Wirtschaftsförderung der Stadt Uslar setzt ihre Schaufenster-Aktion fort, bei der großformatige Fotos angebracht werden. Für die Fotomontagen mit den vielfältigen Ausflugszielen im Uslarer Land hat sich Wirtschaftsförderin Stefanie Möhlenhoff vor allem aus einem Grund entschieden: Die Touristik-Information hat festgestellt, dass noch nie so viele Touristen in Uslar unterwegs waren wie in diesem Jahr, vorwiegend Radfahrer und Tagestouristen, sagte sie im Beisein von Bürgermeister Torsten Bauer.

So fiel die Entscheidung, großformatige Collagen mit Ausflugszielen zusammenzustellen, um die Gäste der Stadt sozusagen beim Stadtbummel schon direkt mit Informationen über die Region zu versorgen. Unter anderem wird auf das Baumhaushotel Solling, den Sollingturm, die Museen in Uslar und in Volpriehausen, auf das Planetarium auf der Steimke, das Feriendorf Uslar und allgemein auf die Reiterstadt Uslar verwiesen.

Die großformatigen Collagen mit den Ausflugszielen sind am Mittwochmittag an den Schaufenstern der ehemaligen Geschäfte Herwig und Möbel-Fricke (beide Lange Straße) von der Fachfirma Klartext aus Göttingen auf die Innenseiten aufgebracht worden wie auch schon bei der Premiere, als Ende August im leer stehenden Ladenlokal Kurze Straße 11, in dem sich lange Zeit der Diakonieladen „Jacke wie Hose“ befand (heute Kurze Straße 8, ehemals Eisenvogel) die ersten Großfotos mit Motiven der Gruppe Sollingknipser angebracht wurden. Ziel der Aktion ist, das Stadtbild aufzuwerten und leere Fensterflächen zu vermeiden.

Die Fotos füllen die Schaufenster nicht völlig aus, sondern lassen noch den Blick ins Innerere frei, damit mögliche Interessenten ins Geschäft schauen können für den Fall, dass Interesse besteht, ein Lokal zu mieten.

Die Nutzung der Schaufenster von leer stehenden Ladenlokalen ist ein Teil des Mastersplans, der für Uslars Innenstadt entwickelt worden ist und nun abgearbeitet werden soll.

Informationen über diesen Plan sind zum Beispiel auch in einem Schaufenster zu finden, und zwar an denen der ehemaligen Buchhandlung Henze. Auf den Fotos in den Schaufenstern sind zudem grundsätzlich wichtige Informationen zu finden, darunter der Kontakt zur Wirtschaftsförderung der Stadt Uslar, die unter Telefon 0 55 71/307-104 zu erreichen ist.  fsd

Die Fensterfront des ehemaligen Geschäfts Herwig an der Langen Straße wirbt seit Mittwoch für die Ausflugsziele in Uslar und den Dörfern.
Überprüfung: Ein Mitarbeiter der Firma Klartext schaut von Außen nach, ob die Fotocollagen richtig angebracht sind.

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