Ortsrat fordert Sanierung

Desolater Quellenweg in Schlarpe bleibt ein Ärgernis

Immer noch ein Sanierungsfall: Der Quellenweg vom Dorf bis zum Sportplatz/Schützenhaus.
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Immer noch ein Sanierungsfall: Der Quellenweg in Schlarpe vom Dorf bis zum Sportplatz/Schützenhaus.

In Schlarpe begleitet die ausstehende Sanierung des Quellenwegs den Ortsrat über mehrere Legislaturperioden. Das wurde in der jüngsten öffentlichen Ortsratssitzung vor acht Zuhörern im Dorfgemeinschaftshaus deutlich.

Schlarpe – Zunächst ging es Ortsbürgermeister Andreas Stänger ums Geld. Die Sanierung der Kirchstraße sei mit 16 195 Euro unter dem höher angesetzten Kostenvoranschlag geblieben. Zugestimmt wurde einer Übertragung von nicht verbrauchtem Ortschaftsgeld ins nächste Jahr. Das sind 5400 Euro für die Unterhaltung von Straßen im Dorf und 2300 Euro für die Wirtschaftswege. 320,50 Euro (Repräsentation) sollen zu gleichen Teilen der Verein gemeinschaftliches Schlarpe sowie der Sportverein erhalten.

Außerdem informierte Stänger über die Sanierung der Straße „Lehmkuhle“. Aufgrund des Zustandes ist geplant, die Straße abzufräsen und mit einer neuen Tragdeckschicht (Kosten: 44.800 Euro) zu versehen.

Weniger zufrieden ist man in Schlarpe mit der Löschwasserversorgung. Einwohner Axel Rode hatte nachgefragt, wann diese endlich überprüft werde. Auch das beschäftigt den Ort länger, sagte der Ortsbürgermeister, der sich erneut kümmern will.

Zum Dauerthema Quellweg hieß es, dass nach wie vor ungeklärt sei, wer die Sanierung bezahlen muss. Der Weg zwischen Dorf und Sportplatz ist seit den Bauarbeiten für die neue Bundesstraße 241 kaputt. Ursache seien schwere Baufahrzeuge gewesen sowie die Abfuhr der für die Straße auf dem Gebiet der Stadt Hardegsen gefällten Bäume vor über zehn Jahren. Stänger erinnerte daran, dass Uslars Bürgermeister Torsten Bauer dem Ortsrat zugesagt habe, das Thema mit seinem Hardegser Amtskollegen zu klären. Das solle er jetzt endlich auch tun, forderte Stänger.

Schließlich machte Stänger darauf aufmerksam, dass im Januar 2021 eine neue Ausbildung für Dorfmoderatoren stattfindet. Diese Moderatoren seien wichtig und könnten etwas bewegen, warb der Ortsbürgermeister für die Teilnahme.

Das habe sich in der Bollertregion bereits gezeigt und gelte umso mehr für das geplante Dorfentwicklungsprogramm im Heidelbeerdorf Schlarpe. (Gudrun Porath)

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