Überblick über aktuelle Maßnahmen

Stadt Uslar hat zurzeit mehrere Baustellen

Die Kreuzung am Knobben und am Knobbenweg oberhalb von Sohlingen hat eine neue Asphaltdecke bekommen, hier sind Bauarbeiter damit beschäftigt., links steht ein Asphaltierer, im Hintergrund eine  Dampfwalze. Im Tal unten ist Sohlingen zu sehen.
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Kreuzung am Knobben: Dort wird saniert, nachdem zu viel Umleitungsverkehr dort entlang führte.

Uslar. Der Straßen- und Wegebau steht derzeit im Uslarer Land im Blickpunkt. Die Stadt hat dabei gleich mehrere Baustellen zu betreuen, darunter die Sanierung der Kreuzung am Knobben/Knobbenweg oberhalb von Sohlingen.

Die Stadt lässt dort die Kreuzung erneuern, die den Umleitungsverkehr während der Erneuerung der B 241 in Uslar an der Auschnippe vom Kreisel bis zum Ortsausgang Richtung Sohlingen auffangen musste. So werden die Asphaltdecke, Bankette und ähnliche erforderliche Arbeiten vorgenommen.

Die Arbeiten sind mit rund 15 000 Euro kalkuliert und werden aus den Zentralunterhaltungsmitteln der Stadt bezahlt, berichteten Uslars Baumanagement-Leiter Volker Mäder und Bürgermeister Torsten Bauer. Der Sohlinger Ortsrat wird nicht zur Kasse gebeten, weil der Kreuzungsbereich durch überörtliche Nutzung in Mitleidenschaft gezogen wurde.

In Kammerborn fällt die Siekstraße aber in den Zuständigkeitsbereich des Ortsrates, der für die Sanierung bereits länger Geld beiseitegelegt hat und den Großteil der veranschlagten Kosten von knapp über 20 000 Euro zu tragen hat. Die Stadt Uslar beteiligt sich mit den Kosten für den Anschluss an die Bundesstraße 241. Geplant ist, dass die Arbeiten an den beiden Straßenbaustellen bis Dienstag, 30. Juni, fertig sind.

Arbeiten unterbrochen

Die Straßensanierungen in mehreren Ortsteilen mit der Firma Bitunova in Form der Dünnen Asphaltdeckschichten in Kaltbauweise (DSK-Verfahren) sind derweil wetter- und auftragsbedingt unterbrochen worden. Die Abschnitte in Sohlingen (Bleichstraße vom Abzweig Försterweg bis zur Schulstraße) und in Schönhagen (Bohlweg) sind fertiggestellt und müssen üblicherweise nur noch durch andere Fachfirmen nachgearbeitet werden unter anderem mit dem Angleichen von Schieber- und Sinkkästen. Die Stadt weist darauf hin, dass bei diesem Sanierungsverfahren eine Einfahrzeit von zehn Tagen bestehe.

Die anderen Straßenabschnitte in Ahlbershausen (Obere Straße), Eschershausen (Kampweg), Schoningen (Bachstraße), Uslar (Auf der Höhe) und in Vahle (Steinbergstraße) im DSK-Verfahren sind ab dem 6. Juli an der Reihe, wenn die Bad Hersfelder Fachfirma einen Großauftrag in Leipzig erledigt hat, teilten Mäder und Bauer mit. Der Gesamtauftrag im Uslarer Land umfasst Kosten von 103 000 Euro.

Brücke in Kammerborn

Die marode Holzbrücke für Fußgänger in der Ortsmitte von Kammerborn in Höhe des Parkplatzes des Landcafés im Gasthaus Gollart wird demnächst ausgetauscht gegen eine neue Fußgängerbücke in Stahlbauweise. Den Auftrag hat die örtliche Bauschlosserei Idahl & Teklenburg erhalten. Mit dem Aufbau wird in den nächsten Wochen gerechnet. Kostenpunkt: 10  000 Euro.

Hochwasserschäden

In Fürstenhagen steht derzeit die Beseitigung der Hochwasserschäden nach dem Unwetter am 13. Juni auf dem Programm. Dort geht es um die Verstopfung im Regenwasserkanal an der Heerbergstraße. Deshalb werde der Kanal mit einer Kamera untersucht und danach über die Sanierung entschieden. Wichtig ist dort, mit dem Ortsrat abzustimmen, wie verhindert werden kann, dass das Wasser von den Feldern ins Dorf fließe.

Wallstraße

Noch zu beraten ist über die Sanierungsarbeiten an der Wallstraße in Gierswalde, wo nach Kanal- und Wasserleitungsarbeiten festgestellt werden musste, dass der Straßenbelag als Totalschaden eingestuft wurde, so der Bürgermeister, und man um eine Erneuerung nicht herumkomme.

Kupferhammer

Die Bauarbeiten am Kupferhammer in Uslar liegen gut in der Zeit: Baumanagement-Leiter Volker Mäder rechnet derzeit damit, dass die Straßenbauarbeiten bis Mitte Juli im Großen und Ganzen fertig sein dürften und damit eher als anvisiert.

Das 100 Meter lange Geländer auf der neuen und imposanten Kupferhammer-Mauer werde gerade hergestellt. Den Auftrag dafür erhielt die Kammerborner Bauschlosserei Idahl & Teklenburg. Mit dem Abschluss des Kupferhammers verschaffe man sich Luft für die beiden Baustellen Wallstraße in Gierswalde und Wilhlem-Raabe-Straße Uslar.  

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