Besuch in den USA

Donald Trump fuhr an Uslarer Austauschschülern vorbei

Uslar/Annapolis. 20 Gymnasiasten aus Uslar sahen beim Schüleraustausch in Amerika sogar Präsident Trump: Er fuhr in Washington im Auto an ihnen vorbei.

Drei Wochen Amerika, davon zwei Tage Washington und drei Tage New York: Das stand bei 20 Schülerinnen und Schülern der Jahrgänge 10 und 11 des Gymnasiums Uslar beim Schüleraustausch auf dem Stundenplan. Unter anderem fuhr US-Präsident Donald Trump in einer Autokolonne an den Uslarer Gymnasiasten vorbei, als sie gerade Washington besuchten.

Die Uslarer Schule setzte mit der Fahrt in die USA den seit 1989 bestehenden Schüleraustausch mit der Annapolis Senior High School fort. Die Freude war groß, berichtet Renate Möller-Grupp, die die Schüler mit Klaus und Stefanie Kairat begleitete, als die Gruppe aus Uslar ihre Austauschpartner nach dem Besuch am Schuljahresanfang in Uslar in den USA wiedersah.

Bei Familien untergebracht

Untergebracht waren sie bei den Familien ihrer Austauschpartner. An den meisten Tagen des dreiwöchigen Aufenthalts lernten die Uslarer den Schulalltag an der Schule kennen, an der 140 Lehrkräfte 2000 Schüler unterrichten.

Die Gäste aus Deutschland waren überrascht, „dass es doch sehr viele Unterschiede zum Unterricht am Gymnasium Uslar gab“, berichtet Renate Möller-Grupp. So haben die Lehrer feste Klassenräume und die Schüler gehen zum Unterricht dorthin. Alle Durchsagen erfolgen auf Englisch und Spanisch, weil sehr viele Immigranten zumeist aus Mexiko die Schule besuchen. Und: Die Schule hat ihren eigenen Schulpolizisten, der für Sicherheit sorgt. Möller-Grupp: „Überhaupt sind dort die Sicherheitsmaßnahmen sehr hoch.“

Thanksgiving-Dinner

Das Programm und die Aktivitäten in Annapolis standen unter dem Motto „Vorurteile abbauen“. Außerdem erkundeten die Uslarer neben den beiden Ausflügen ins 30 Kilometer entfernte Washington die Maryland-Hauptstadt Annapolis und die berühmte Chesapeake Bay als Lebens- und Freizeitraum. Und sie erlebten einen wunderschönen Abschiedsabend, für den die Gastgeber ein echtes Thanksgiving-Dinner, das typisch amerikanische Erntedankfest-Essen mit Truthahn, zubereiteten. Beim Abschied von den amerikanischen Freunden floss so manche Träne, schreibt Renate Möller-Grupp.

Tour zur Freiheitsstatue

Es war aber noch nicht der Abschied aus Amerika, denn die Uslarer Gymnasiasten schnupperten noch drei Tage Luft in der Weltstadt New York: Sie standen auf dem Empire State Building, staunten über die unglaubliche Aussicht, besichtigten das Denkmal am Ground Zero, besuchten die Vereinten Nationen, saßen auf den Zuschauerrängen im Saal des Weltsicherheitsrates und der UNO-Vollversammlung, vergnügten sich am Times Square, liefen über die Brooklyn Bridge, hatten Spaß in Chinatown, unternahmen eine Bootstour zur Freiheitsstatue und Spaziergänge im Central Park, gingen durch die nächtliche Stadt mit den herrlich beleuchteten Hochhäusern. 

Rubriklistenbild: © Foto: nh

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