Abitur-Entlassungsfeier

Ein Hauch von Hollywood am Uslarer Gymnasium

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Ausgezeichnet: Die besten Abiturszeugnisse hatten (von links) Hanna Groß, Hannah Dickhut, Gesa Ludewig und Jordan Sophie Meisel.

Uslar. Ein Hauch von Hollywood wehte durch das Forum des Gymnasiums Uslar, als die 64 Abiturienten mit weißen Schärpen die Treppen in die Schulaula hinunter kamen. Das Schulorchester spielte dazu "The Imperial March" aus dem Film "Krieg der Sterne" und auf dem Weg lagen sternförmige Abzeichen mit den Namen der Absolventen. 

„Das Resultat ist in vollem Umfang anzuerkennen“, sagte Schulleiter Dr. Hermann Weinreis. 64 Schüler haben sich zur Reifeprüfung angemeldet und alle haben bestanden, davon fünf mit Fachhochschulreife. 13 Schüler schließen mit einer Eins vor dem Komma ab. „Die Durchschnittsnote liegt bei 2,48 und ist damit besser als der Landesdurchschnitt, der 2016 bei 2,58 lag“, freute sich Dr. Weinreis. Die Leistung sei um so mehr anzuerkennen, weil der Jahrgang M unter den Bedingungen des verkürzten Aufenthalts, also G 8, an der Schule war.

Einsatz für die Gemeinschaft

Der Jahrgang habe sich besonderes für die Schulgemeinschaft engagiert. So stellte der Schulleiter hervorragende Eigenschaften, wie beispielsweise musisch-künstlerische Begabungen und mehr heraus. Stellvertretend lobte er die Schülersprecher Stephanie Lenck, Lina Marzog und Domenik Spirer. Einen ausgezeichneten Einsatz zeigten einzelne Schülerinnen bei der Organisation des Sponsorenlaufes anlässlich des Tags der offenen Tür im September 2016. Zu nennen sind Gesa Ludewig, Xenia Hartung und Jule Heimann. Als Organisationsteam für das Sportabzeichen im gleichen Jahr zeichnete sich der gesamte Jahrgang aus. „Unser Jahrgang M ist offen, zuverlässig, beständig und auf sympathische Weise erfolgreich.“

Dr. Weinreis gab den Absolventen mit auf den Weg, sich einem Fortschritt zu widmen, der nicht kalt und grausam, sondern humanitär eingebunden ist.

Gute Investition

„Ihr habt allen Grund, stolz auf Eure Leistungen zu sein“, sagte Uslars Bürgermeister Torsten Bauer zu den Abiturienten und gratulierte auch den Eltern und Lehrern. „Jeder von Euch ist eine perfekte Investition in die Zukunft“, urteilte Jörg Grabowsky, der die Elternrede hielt.

Für die Lehrer gab ihnen Dietmar Wagener mit auf den Weg: „Vertraut auf Euch und wählt mit Bedacht. Wenn es eine falsche Entscheidung war, revidiert sie zeitnah.“ Volksbank-Solling-Vorstand Dirk Hesse, der selbst auf dieser Schule sein Abitur gemacht hat, riet dem Jahrgang M: „Lernen ist wie das Rudern gegen den Strom. Hört man damit auf, schwimmt man zurück.“ (zsv)

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