Kreisstraße gesperrt

Einsatz für die Sicherheit: Forst fällt Bäume am Eichholz in Uslar

Bäume fallen zur Sicherheit am Eichholz: Mitarbeiter des Forstamtes Dassel und beauftragter Firmen haben am Montag mit den Pflegearbeiten im Eichholz begonnen. Rund 60 als „Gefahrbäume“ eingestufte Buchen und Eichen entlang der Kreisstraße zwischen der Unterhütte und dem Viadukt an der Steimke sollen gefällt werden.
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Bäume fallen zur Sicherheit am Eichholz: Mitarbeiter des Forstamtes Dassel und beauftragter Firmen haben am Montag mit den Pflegearbeiten im Eichholz begonnen. Rund 60 als „Gefahrbäume“ eingestufte Buchen und Eichen entlang der Kreisstraße zwischen der Unterhütte und dem Viadukt an der Steimke sollen gefällt werden.

Die Kreisstraße am Eichholz in Uslar zur Steimke ist diese Woche wegen Baumfällarbeiten gesperrt.

Uslar – Nachdem in den vergangenen Wochen kurz nacheinander zwei betagte Eichenbäume im Böschungsbereich des Uslarer Naherholungswäldchens Eichholz unvermittelt auf die Kreisstraße zwischen Uslar und dem Viadukt an der Steimke gestürzt waren, haben die zuständigen Mitarbeiter des Forstamtes Dassel der Niedersächsischen Landesforsten fix reagiert. Seit Montag ist die Kreisstraße tagsüber für Baumfällarbeiten voll gesperrt. Bis zum Wochenende sollen alle Arbeiten erledigt sein und die Straße wieder geöffnet sein.

Betriebsdezernent Dr. Johannes Wobst vom Forstamt Dassel sagte am Montag am Rande der Arbeiten, dass die Pflegearbeiten der Verkehrssicherheit dienen. Experten der Forst, des Landkreises Northeim, der Naturschutzbehörde, der Polizei, der Straßenmeisterei und der Stadt Uslar hatten zuvor bei einem Ortstermin festgelegt, welche Bäume nicht mehr standsicher erscheinen und deshalb als „Gefahrbäume“ gefällt werden sollen. Die mit blauen Farbpunkten markierten Stämme sägten Forstleute in zwei Teams aufgeteilt von der Steimke und aus Richtung Unterhütte ab.

Die Baumstämme sollen meist als Altholz an Ort und Stelle liegen bleiben. Das Forstamt koste die Pflegeaktion rund 15 000 Euro, sagte Dr. Wobst. Die Sicherheit gehe aber vor, auch wenn die Landesforsten bei dem massiven Personal-und Maschineneinsatz wohl nur Kosten hätten, weil das Totholz, in dem unter anderem der vom Aussterben bedrohte Eremit-Käfer lebt, im Wäldchen verbleiben. Mit einer Seilwinde wurden die Stämme vom Böschungsbereich ein Stück weit ins Wäldchen gezogen.

Zum Glück wurde durch die zuvor auf die Straße umgefallenen, betagten und tonnenschweren Eichenstämme niemand verletzt. Als die Bäume fielen, war kein Fahrzeug im Bereich der Umsturzstelle. Wegen der seit Wochen gesperrten Kreisstraße zwischen Uslar und Wiensen ist die Eichholzstraße sehr viel stärker befahren als sonst.

Während dieser Straßenabschnitt bis Freitag immer von 8 bis 16 Uhr gesperrt ist, soll das Eichholz bis zum Ende der Arbeiten überhaupt nicht betreten werden, sagte Wobst. Es bestehe die Gefahr, dass durch die gefällten Bäume beschädigtes Astwerk noch herunterfalle. Bis zum Wochenende soll alles weggeräumt und sicher sein. Jürgen Dumnitz

Mit blauem Punkt markiert wurden die Bäume, die im Eichholz in Uslar entfernt werden sollen.
Kein Durchkommen: Die beliebten Wanderwege im Eichholz dürfen bis zum kommenden Freitag nicht betreten werden. Tonnenschwere Stämme versperren den Weg, und bei stärkerem Wind können immer noch Äste herabfallen.

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