Neue Regelung verkündet

Ende für die Postberg-Ampel in Uslar

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Präsentierten den Plan: Bürgermeister Torsten Bauer (vorn, von rechts) und Landrätin Astrid Klinkert-Kittel sowie (hinten von links) Polizist Tobias Goldschmidt, Erster Kreisrat Jörg Richert, Polizist Peter Schliep und Landkreis-Mitarbeiter Heinrich-Wilhelm Szymanski.

Uslar. Wenn alles gut geht, dann ist die Ampelanlage am Postberg in Uslar bald Geschichte. Am Mittwoch stellten Landrätin Astrid Klinkert-Kittel und Uslars Bürgermeister Torsten Bauer bei einem Pressetermin in Schöffensaal des alten Gerichts in Uslar einen Änderungsplan vor.

Für rund 50 000 Euro soll die bisherige Ampelanlage weitgehend abgebaut werden.

Vielleicht gelinge der Umbau bis zu den Sommerferien, sagte die Landrätin. Das Straßenbauamt in Bad Gandersheim sei mit den baulichen Veränderungen beauftragt. Das Vorhaben müsse aber ausgeschrieben werden, bevor anschließend ein Unternehmen den Plan umsetzt.

Ganz abgebaut werden die Ampeln an der Bella Clava und die an der Bahnhofstraße von der Innenstadt her kommend. Der bisher schon bestehende Überweg über die an der Stelle dreispurige Bundesstraße 241, die täglich rund 8500 Fahrzeuge passieren, erhalte eine Bedarfsampel, und von der Gustav-Fischer- und Albert-Schweitzer-Straße her wird kurz vor dem Einmündungsbereich eine Ampel parallel dazu geschaltet, die nur Rot nach Gelb zeigt.

Wegen der Enge müsse die Ampel vorgeschaltet werden, damit Fußgänger und Radfahrer, die die Bundesstraße queren, vom Einmündungsverkehr nicht gefährdet werden.

Ist diese Ampel aus, gilt ein Stopp-Schild. Ansonsten ändert sich nichts von der Verkehrsführung. Auch nach dem Umbau der Lichtzeichenanlage ist es nicht möglich, von der oberen Bahnhofstraße (vom Büdchen her) in die Albert-Schweitzer- und Gustav-Fischer Straße einzubiegen.

Man verspreche sich von der Neuregelung einen wesentlich verbesserten Verkehrsfluss, hieß es im Schöffensaal. Heinrich-Wilhelm Szymanski vom Landkreis sagte, dass man in den vergangenen Jahren diverse Vorschläge diskutiert habe. Die jetzige Lösung sei von allen Beteiligten befürwortet worden. Polizist Peter Schliep und sein Uslarer Kollege Tobias Goldschmidt berichteten, dass es in den vergangenen fünf Jahren in dem Kreuzungsbereich lediglich fünf Unfälle gegeben habe.

Weil der Bereich somit nicht besonders gefährlich sei und vor allem alles reibungslos geklappt habe, wenn der Ampelbetrieb in den Schulferien abgeschaltet war, habe man für die jetzige Regelung gestimmt. Klinkert-Kittel und Bauer lobten die Kooperation in der Angelegenheit mit allen Beteiligten. Es habe zwar alles in allem ziemlich lange gedauert, „doch am Ende zählt doch nur das gute   Ergebnis“, sagte die Landrätin. jde

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