Asphaltarbeiten

Industriegebiet Uslar: Endspurt beim Ausbau der Stichstraße

Fast fertig: Die Ernst-Reuter-Straße im Uslarer Industriegebiet soll ab Donnerstag gesperrt und asphaltiert werden. Nach der Fertigstellung der Trag- und Deckschicht soll sie nach Ostern befahrbar sein.
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Fast fertig: Die Ernst-Reuter-Straße im Uslarer Industriegebiet soll ab Donnerstag gesperrt und asphaltiert werden. Nach der Fertigstellung der Trag- und Deckschicht soll sie nach Ostern befahrbar sein.

Für den Stichweg an der Ernst-Reuter-Straße im Industriegebiet Uslar geht es aufs Ende der Bauarbeiten zu.

Uslar – Die meisten Anlieger des Stichweges der Ernst-Reuter-Straße im Uslarer Industriegebiet sind voll des Lobes für die Mitarbeiter der Firma Menneke, die den Auftrag zum Erstausbau der Straße erhalten hat. „Die haben immer dafür gesorgt, dass was ging“, sagte Tobias Fuchs vom gleichnamigen Motorradhaus. In dieser Woche sollen die Asphalt-Trag- und Deckschichten aufgebracht werden.

Volker Mäder vom Baumanagement der Stadt Uslar rechnet damit, dass die neue Straße dann nach dem Trocknen und Aushärten ab Mittwoch nach Ostern befahrbar ist. In der Zwischenzeit, so sei es mit den Anliegern vergangene Woche bei einem Gespräch vor Ort besprochen worden, müssten sich die Betriebe mit der Sperrung der Strecke arrangieren.

Ein Sanitärunternehmen wolle sich Waren an einen anderen Standort liefern lassen, hieß es, und andere, wie etwa ein Fenster-Unternehmen sei über Ostern sowieso geschlossen.

„Wir dürfen wegen Corona ja nicht öffnen und deshalb haben wir auch keine Probleme mit der Sperrung. Außerdem freuen wir uns über die neue Zuwegung, nachdem wir ja jahrelang mit dem von uns auf eigene Kosten erstellten Pflasterweg klargekommen sind“, sagte Tobias Fuchs am Montag.

Die Stichstraße ist so gebaut worden, dass auch Fahrzeuge mit hohen Tonnagen (Lastwagen und Auflieger) darauf fahren können. Auch die gepflasterten und mit flachen Borden versehenen Seitenbereiche für Fußgänger und als Parkstreifen sind mit dem gleichen Unterbau angelegt worden. Es ist ein sogenannter Erstausbau der Stichstraße der Ernst-Reuter-Straße. Deshalb könnten die gepflasterten Bereiche jetzt auch als Notweg zumindest für leichte und schmale Fahrzeuge sowie Motorräder genutzt werden.

Während der Bauphase seit Ende Oktober vergangenen Jahres sei es teils zu „abenteuerlichen Situationen“ etwa im Lieferverkehr gekommen, beschreibt Matthias Reck von der Dekra-Station die Situation aus seiner Sicht. Aber alles in allem habe es ja dann doch irgendwie geklappt. Und die Station sei weiterhin zu den Öffnungszeiten zu erreichen.

Die Baukosten für den Stichweg sind mit 300 000 Euro veranschlagt. Für weitere mindestens 700 000 Euro soll die Ernst-Reuter-Straße von der Einmündung Kurt-Schumacher-Straße (gegenüber Netto) bis auf Höhe der jetzt ausgebauten Stichstraße erneuert werden. Da könnte es vielleicht im nächsten Jahr weitergehen. Jetzt arbeite man an den Plänen.

Im unteren Bereich bis zum „Messeschnellweg“ sei die Straße zehn Meter breit, danach bis zum Stichweg schmaler, sagte Mäder. Man verhandele gerade für einen Grundstückszukauf, damit die Straße auf der gesamten Länge vernünftig und für die Zukunft gerüstet auch breit genug ausgebaut werden könne. Jürgen Dumnitz

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