Steinmauern  werden für 100 000 Euro saniert

Engpass in Uslar an der Bundesstraße

Uslar. Ab sofort und für voraussichtlich vier Wochen ist erneut ein Teilstück der Bundesstraße 241 im Bereich der Ortsdurchfahrt Uslar eine Großbaustelle. Seit Mittwoch lässt die Straßenbauverwaltung die jahrzehntealten Sandsteinmauern direkt neben der Fahrbahn an der Bahnhofstraße erneuern.

In drei Bauabschnitten ist der Bereich von der Abzweigung zum Allershäuser Weg bis auf Höhe des Postgebäudes betroffen. Der Verkehr wird wegen der Absperrung einer Fahrbahnhälfte für die Baustellenfahrzeuge einspurig und abwechselnd an der sich räumlich verändernden Baustelle vorbeigeleitet. Tag und Nacht.

Für die Bauüberwachung ist derzeit Michael Wenzel von der Straßenmeisterei Uslar der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr zuständig. Laut seinen Schilderungen sind die Mauern sanierungsbedürftig, etliche Steine der Trockenmauer seien herausgedrückt und verschoben. Alle Steine auf knapp über 200 Meter länge sollen von Mitarbeitern der beauftragten Firma RST (Lenglern) per Bagger herausgenommen, mit Lastwagen abtransportiert und zwischengelagert werden.

Dann würden an etlichen Stellen die Fundamente mit Beton erneuert und im niedrigen Böschungsbereich die gelagerten Buntsandsteine wieder als Trockenmauer aufgeschichtet. Da, wo die Böschung höher ist, sollen einen halben Meter dicke Gabionenbauteile teils mehrschichtig aufgesetzt werden.

Auf knapp über 100 Meter Länge sollen die in Metallkäfigen gestapelten Steine dann für den nötigen Halt am Straßenrand sorgen. Für die gesamte Sanierungsmaßnahme muss die Straßenbauverwaltung rund 100 000 Euro bezahlen.

Während der Baumarbeiten in den nächsten vier Wochen sind zunächst die Fußgängerampel auf Höhe des Büdchens (Kiosk) und am Postberg abgeschaltet. Später werde dann im dritten Bauabschnitt unterhalb des Wohnparks Bella Clava die Ampelanlage am Neustädter Platz und am Postberg abgeschaltet.  jde

Rubriklistenbild: © Jürgen Dumnitz

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