Infrastrukturverbesserung

Familienwerk baut an und erweitert die  Geschäftsstelle in Uslar

Uslar. Das Albert-Schweitzer-Familienwerk hat in den vergangenen Jahren massiv in den Ausbau seiner Infrastruktur investiert. Die Geschäftsstelle in Uslar allerdings – Hauptsitz des Vereins – blieb bisher, wie sie war. Doch genau das ändert sich nun.

Nachdem alle Möglichkeiten, geeignete Räume für die Verwaltungseinrichtung zu finden, ausgeschöpft waren, zeigte sich ein Anbau an die bisherigen Geschäftsstellenräume an der Jahnstraße als der beste Lösungsansatz, berichtet das Familienwerk und spricht von angemessenster Variante im Preis-Leistungs-Verhältnis. Jetzt wurde Richtfest für den Anbau gefeiert.

Vier neue Büroräume, ein Sanitärtrakt, ein Lagerraum sowie eine Teeküche sind inzwischen im Rohbau vorhanden. Insgesamt arbeiten 44 Geschäftsstellenmitarbeiter samt Instandhaltungsdienst und Auszubildenden in der Geschäftsstelle. Sie alle freuen sich schon auf die Entzerrung der Platzverhältnisse in ihrem Arbeitsalltag, heißt es.

Apfelschorle im Schnapsglas

Obwohl es ein Flachdach gibt, lud Geschäftsführer Martin Kupper zum Richtfest ein. Den Richtspruch verlasen die Auszubildenden Alina Wange und Sophie Klanke mit Apfelschorle aus dem Schnapsglas. Sodann gab es das Tagesmenü aus dem Seniorenzentrum in der rustikalen Pfanne. Und so ist seit Kurzem kein Kran mehr in der Jahnstraße zu sehen. Die Investitionskosten für den Anbau gibt das Familienwerk mit 300 000 Euro an. Mit der Fertigstellung rechnet der Bauherr im November.

Die anderen Baustellen

Das Familienwerk weist zudem auf seine anderen Baumaßnahmen hin wie auf die Behindertenhilfe in Hermannsburg, wo ein Neubau entstand und die energetische Sanierung der vorhandenen Gebäude vorangetrieben wurde sowie auf die umfassende Sanierung des Kinderdorfs in Uslar.

Auch in der Altenhilfe in Bleckede wird gebaut. Und das Seniorenzentrum Uslar erhielt eine Umstrukturierung samt Erweiterung. Aktuell entsteht in Holzminden eine Tagesklinik in der Kinder- und Jugendpsychiatrie.

Damit ist die Infrastruktur des Albert-Schweitzer-Familienwerks in Niedersachsen mit insgesamt elf Einrichtungen in der Kinder- und Jugendhilfe, der Behinderten- und der Altenhilfe sowie der Betreuung psychisch erkrankter Erwachsener stetig gewachsen.

Das Familienwerk mit seinen 900 Mitarbeitern betreut mehr als 2500 Menschen in ambulanten und stationären Einrichtungen. (fsd)

Rubriklistenbild: © Foto: Albert-Schweitzer-Familienwerk/nh

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