Dr. Omar Mahjoub

Albert-Schweitzer-Familienwerk Uslar ehrt Vorstandsvorsitzenden

Geschäftsführer Martin Kupper (l.) vom Albert-Schweitzer-Familienwerk gratuliert Dr. Omar Mahjoub. Er sitzt seit 40 jahren im Kuratorium und ist seit 1996 Vorstandsvorsitzender.
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Geschäftsführer Martin Kupper (l.) vom Albert-Schweitzer-Familienwerk mit Sitz in Uslar gratuliert Dr. Omar Mahjoub.

40 Jahre ist Dr. Omar Mahjoub Im Kuratorium des Albert-Schweitzer-Familienwerks.

Uslar – Wie kein anderer hat Dr. Omar Mahjoub (Hannover, früher Uslar) die Geschichte des Albert-Schweitzer-Familienwerks geprägt. Deshalb überraschte Geschäftsführer Martin Kupper den Vorstandsvorsitzenden mit einer Ehrung und blickte auf dessen 40-jähriges erfolgreiches Wirken zurück. Das Familienwerk berichtet, dass die Geschichte von Dr. Mahjoub und dem gemeinnützigen Verein 1981 begann: Am 13. Juni wurde der damalige Chefarzt des Uslarer Krankenhauses ins Kuratorium gewählt. Am 17. Januar 1996 wurde er Vorstandsvorsitzender.

Erfolg ist für Dr. Omar Mahjoub verpflichtend, heißt es in einer Pressemitteilung. Das Familienwerk spricht von mehreren Meilensteinen, die der Jubilar verantwortete und führt  1986 die Gründung der Jugendwerkstatt Steimke in Uslar auf,  den Aufbau der Fachklinik in Holzminden,  die Integration der Behindertenhilfeeinrichtung in Hermannsburg sowie den Bau des Albert-Schweitzer-Seniorenzentrums Uslar 1989 und die Gründung der Berufsfachschulen in Uslar.

Zudem brachte Mahjoub den ersten Haustarifvertrag in Anlehnung an den Öffentlichen Dienst mit auf den Weg. Gegenwärtig gebe der Vorstand die Richtung für Modernisierungen und Digitalisierung vor. Aktuell stehen zudem Veränderungen in der Vereinsstruktur an. Mit dem Wegfall des ehrenamtlichen Vorstandes und der Einführung einer hauptamtlichen Doppelspitze werde das jahrzehntelange „Familienoberhaupt“ des Vereins nächstes Jahr verabschiedet. Sein Wirken werde aber im Familienwerk weiterleben, heißt es.

„Die Menschen und die Dinge zusammenzuführen und Einstimmigkeit zu erzeugen, das ist schon immer das Mittel seiner Wahl,“ berichtet Familienwerksgeschäftsführer Kupper, der mit 20 Jahren gemeinschaftlicher Zusammenarbeit die Hälfte der Amtszeit mit dem Vereinsvorstand verbracht hat. Die Mischung aus seinem Wesen, dem Engagement und seinem Tatendrang machten Dr. Mahjoub so erfolgreich. So bekam der 2016 aus den Händen des Hannoveraner Oberbürgermeister Stefan Schostok das Bundesverdienstkreuz.

Familienwerk-Geschäftsführer Kupper überreichte dem Jubilar ein Kunstwerk von Torben aus dem Atelier für besondere Menschen in Hermannsburg. Zudem übergab Kupper eine Schirmmütze mit der Aufschrift „40 Jahre Familienoberhaupt“.

Das Albert-Schweitzer-Familienwerk mit Geschäftssitz in Uslar beschäftigt 950 Mitarbeiter und betreut mit ihnen über 3400 Menschen in ambulanten und stationären Einrichtungen in elf niedersächsischen Städten und Gemeinden. Der gemeinnützige Verein bietet individuelle Hilfen für Kinder und Jugendliche, alte, kranke und behinderte Menschen. Frank Schneider

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