Kommunalwahl

Stadtratswahlen in Uslar: FDP wieder da, AfD erstmals dabei

Das Wahlergebnis der Stadtratswahl in Uslar am 12. September 2021.
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Das Wahlergebnis der Stadtratswahl in Uslar am 12. September 2021.

Verluste für SPD und CDU, Gewinne für die Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG), Rückkehr der FDP, unveränderte Situation für Grüne und Die Linke, erstmaliges Mandat für die AfD und Abschied von Einzelbewerber Werner Driehorst. So lässt sich die Uslarer Stadtratswahl zusammenfassen.

Uslar - Die SPD bleibt mit 36,08 Prozent und 7167 Stimmen (2016: 38,55 Prozent/6920 Stimmen) stärkste Partei und kommt auf elf Sitze (vorher zwölf). Die CDU erreicht 27,81 Prozent und 5525 Stimmen (38,5/6912) und verliert drei Sitze. Drittstärkste Gruppe wird die UWG mit 14.49 Prozent und 2968 Stimmen (9,11/1647) und bekommt vier Sitze (vorher drei). Die FDP, die nach langer Zeit wieder antrat, erreicht 8,96 Prozent/1726 Stimmen) und erhält drei Sitze.

Die Grünen erzielen 5,88  Prozent mit 1168 Stimmen (6,19//1112) und behalten zwei Sitze. Die Linke erreicht 1,74 Prozent mit 345 Stimmen und wieder einen Sitz. Die AfD zieht erstmals ins Uslarer Stadtparlament ein: 3,06 Prozent mit 607 Stimmen bedeuten einen Sitz.

Im neuen Stadtrat sitzen neben Bürgermeister Torsten Bauer für die SPD Arno Riedke (802 Stimmen), Mathias Figge (631), Sven Borchert (618), Sonja Gierke (541), Matthias Rieger (386), Niklas Steckel (358), Heidi Emunds (302), Marwa Abdo (294), Julia Hellemann (93/Listenplatz 5), Marlon Weifenbach (211/Listenplatz 6) und Artur Görder (260/Listenplatz 9),

für die CDU Nicole Elias (495), Stephan Sielhorst (452), Thomas Becker (450), Uwe Dickhut (411), Gerd Kimpel (401) Wilfried Fischer (387), Julia Bielefeld (232/Listenplatz 2), Yvonne Pischel(240/Listenplatz 4),

für die UWG Henrik Schwarz (426), Nico Stülzebach (396), Heidemarie Steingräber (304) und Christiane Eichmann (269/Listenplatz 2),

für die FDP Sebastian Pfeiffer (632), Florian Diedler (313) und Stefanie Kurz (245/Listenplatz 2), für die Grünen Volker Ruwisch ((372) und Marlene Staab (163/Listenplatz 1), für die AfD Martina Mützel (161/Listenplatz 1), für Die Linke Andreas Böhm (102/Listenplatz 1).

Die Wahlbeteiligung ist im Vergleich zu 2016 wieder gestiegen auf 58,11 Prozent mit 6844 Wählern bei 11 777 Wahlberechtigten. 2016 lag sie bei 52,84 Prozent mit 6385 Wählern bei 12 084 Wahlberechtigten.

Das Ergebnis stand um 0.30 Uhr fest, berichtet Bürgermeister Torsten Bauer als Gemeindewahlleiter. Es habe alles geklappt, die Einbeziehung der Briefwahl in den Ortschaften erwartungsgemäß viel Zeit gekostet. Der Rathaussaal, der für die Öffentlichkeit geöffnet war, wurde um 1 Uhr geschlossen, die Mitarbeiter der Stadtverwaltung beendeten ihren Einsatz um 2.30 Uhr. (fsd)

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