Über 1000 Besucher auf dem Flugplatz

Flugtag in Uslar: Loopings und Herzen über dem Solling

Uslar. „Oh“ und „Ah“ raunten die Zuschauer auf dem Fluggelände am Ziegenbusch bei Uslar, wo Kunstflieger ihr Können unter Beweis stellten. Über 1000 Besucher verfolgten die Show mit Loopings und anderen spektakulären Flugmanövern in 1000 Meter Höhe.

Nach ihren Flügen erhielten die Piloten verdienten Applaus vom Publikum.

„Segelflug ist die Mutter des Fliegens“, sagte der erfahrene Kunstflieger Tim Tibo, der selbst als Jugendlicher mit der Fliegerei angefangen hat. Mittlerweile fliegt der 40-jährige Mainzer bei einem deutschen Luftfahrtunternehmen im Airbus 340 und steigt hobbymäßig regelmäßig in sein Kunstflugzeug Sbach 342. Mehrmals war er auf der Deutschen Kunstflugmeisterschaft vertreten und erreichte 2009 den dritten Platz. Entsprechend kunstvoll waren seine zehnminütigen Darbietungen. „Das ist so anstrengend wie eine Stunde Dauerlauf“, sagte Tibo, der zusammen mit Rudolf Hankers und Armin Brennenstuhl die Stars der Show waren.

„Ich mache seit 30 Jahren Kunstflug und will es noch 30 Jahre machen“, sagte der 62-jährige Rudolf Hankers, der beruflich bis an die Grenzen geht: Er ist Testpilot der TU Braunschweig unter anderem für Ultraleichtflieger. Er zeigte Motorkunstflug mit einer „Laser“. Der dritte Kunstflieger war Armin Brennenstuhl, der mit einer Pitts S2A Turns und Loopings zeigte.

Eine Nummer kleiner wollte es der Northeimer Robert Gülke haben, der die Steuereinheit seines Modellflugzeugs „C-Falke“ in die Hand nahm. Mit 5,1 Metern Spannweite und im Maßstab 1:3 zeigte er mit seinem Modell Loopings. „Ich bin auf dem Uslarer Flugplatz groß geworden“, sagte der 34-Jährige, der ein Ultraleichtflugzeug fliegt. 

Flugtag in Uslar lockte über 1000 Besucher

Rubriklistenbild: © Foto: Schrader

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