CDU fordert den Weiterbau der neuen Bundesstraße bis Bollensen

Von hier soll´s weitergehen: Bürgermeister Torsten Bauer mit (von links) den Bundestagsabgeordneten Michael Vietz und Günter Lach sowie Eberhardt Tegtmeyer (Bürgerinitiative pro B 241) Foto: nh

Volpriehausen. Die Politik fordert mit zunehmender Regelmäßigkeit den Weiterbau der neuen Bundesstraße B 241 von Volpriehausen bis vor die Tore Bollensens. Doch nach wie vor gilt: Die Pläne für den Abschnitt liegen seit Jahren fertig in der Schublade. Einzig das Geld für den Weiterbau fehlt.

Jüngst besuchte der CDU-Bundestagsabgeordnete Michael Vietz (Hameln) aus dem hiesigen Wahlkreis (Holzminden, Hameln-Pyrmont mit Uslar und Bodenfelde) Volpriehausen, wo das Neubaustück endet. Bei dem Ortstermin mit Vertretern der Bürgerinitiative pro B 241, der regionalen Wirtschaft sowie der Stadt Uslar und des Landkreises Northeim warb Vietz vor allem beim Abgeordneten Günter Lach, Mitglied des Verkehrsausschusses des Deutschen Bundestag, für den Weiterbau.

Auf die Notwendigkeit wiesen unter anderem auch Eberhardt Tegtmeyer als einer der Sprecher der Bürgerinitiative und Uslars Bürgermeister Torsten Bauer hin.

Michal Vietz betonte zu dem Thema, dass er in dieser Angelegenheit, der Verbesserung der Infrastruktur im Wahlkreis und damit auch der B 241, sehr gut mit seiner heimischen Kollegin Gabriele Lösekrug-Möller von der SPD zusammenarbeite. „In Sachen Verkehrsprojekte haben wir nur eine Chance, wenn wir in Berlin und in Hannover an einem Strang ziehen“, sagte Vietz.

Günter Lach zeigte sich beeindruckt von der öffentlichen Unterstützung und sagte zu, die regionalen Abgeordnete bei der Durchsetzung dieses Anliegens zu unterstützen.

In Volpriehausen war auch die CDU-Kreistagsfraktion vertreten. Fraktionsvorsitzende Heiner Hegeler sagte: „Die wirtschaftliche Entwicklung des Sollinger Raums hängt maßgeblich davon ab, dass hier bis 2020 eine funktionierende Infrastruktur steht. Daher muss jetzt dringend weitergebaut werden.“

Vor Ort sei für das Projekt alles getan. Hegeler: „Jetzt liegt der Ball in Hannover und letztlich in Berlin.“ Die CDU-Kreistagsfraktion Northeim fordert daher von der SPD/Grünen-Landesregierung eine klare Priorisierung dieses Weiterbaus bei der Anmeldung für den Bundesverkehrswegeplan. Hier fordert die Union auch die Unterstützung der örtlichen Landtagsabgeordneten Christian Grascha und Uwe Schwarz. Vor allem Schwarz könne nun zeigen, „wie groß sein Einfluss in Hannover wirklich ist“. Seine Unterstützung für dieses Projekt war kaum wahrnehmbar, sagt Hegeler.

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