Fühlen uns als Bindeglied

Rickert vom Berufsförderzentrum Uslar lobt Zusammenarbeit mit 100 Firmen

Sagten Dankeschön: Einrichtungsleiter Heinz Rickert (links) und Geschäftsführer Klaus-Michael Schulze von der Jobagentur. Foto: Dumnitz

Uslar. Die Mitarbeiter des Uslarer Berufsförderzentrums – besser bekannt als Jugendwerkstatt Steimke – haben sich auf die Fahnen geschrieben, Menschen durch Qualifikation und praktische Arbeit eine Chance für den ersten Arbeitsmarkt zu geben.

Das geht in dem beispielhaften Uslarer Projekt vor allem, weil rund 100 Firmen mit der Einrichtung kooperieren.

Über die Zusammenarbeit freute sich Einrichtungsleiter Heinz Rickert (62) bei der Dankeschön-Feier im Jugendcamp des Albert-Schweitzer-Familienwerks. „Wir brauchen die Firmen unbedingt, weil die arbeitslosen Jugendlichen und Erwachsenen je nach Eignung auf diese Art in viele Bereiche reinschnuppern können“, sagte Rickert vor rund 50 Teilnehmern. Durch die intensive und in der Regel einjährige Betreuung durch das Berufsförderzentrum gelinge es immer wieder, viele Erwachsene und Jugendliche trotz ihrer Probleme in feste Arbeits- oder Ausbildungsplätze zu vermitteln.

Rickert und seine Mitarbeiter sehen sich als Bindeglied, auf das sich viele Arbeitgeber der Region verlassen, wie bei dem Treffen deutlich wurde. „Wir kennen nach kurzer Zeit die Stärken und Schwächen der uns anvertrauten Arbeitslosen und arbeite an einer Qualifikation und Verbesserung der persönlichen Situation“, sagte Rickert. Die Firmen haben Vorteile, weil die jährlich 32 Teilnehmer Hartz IV vom Jobcenter erhalten und die Betriebe keine Kosten fürs Praktikum haben. Um Problemfelder der Teilnehmer kümmert sich Rickert mit seinen sieben Mitarbeitern ebenfalls.

Chance für feste Arbeit

Geschäftsführer Klaus-Michael Schulze von der Jobagentur Northeim lobte die Arbeit „dicht an den Menschen“ von Rickert und seinem Team. Eine Förderung in Kooperationen mit über 100 Firmen aus allen Bereichen sei seiner Kenntnis nach in Südniedersachsen wohl einmalig. Das Berufsförderzentrum geben Menschen so eine Chance für feste Arbeit, die es sonst nicht leicht hätten, sagte Schulze. Die Jobagentur werde das Projekt deshalb auch weiter unterstützten.

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