Straßenbauarbeiten

Gefälle vor dem Feuerwehrhaus in Uslar wird ausgeglichen

Uslar – Die Planerin Belinda Bleibaum vom Northeimer Ingenieurbüro Lüning informierte am Dienstagabend die Mitglieder des Bau- und Brandausschusses sowie 14 Zuhörer im alten Rathaus über den Stand der Bauarbeiten an der Wilhelm-Raabe-Straße in Uslar. Eine Herausforderung sind ihren Angaben zufolge die Einfahrten zu privaten Grundstücken und vor dem Feuerwehrhaus.

Da gelte es, Höhenunterschiede und zu tiefe Gefälle baulich auszugleichen, sagte die Planerin. Gegenüber der ersten Planung habe sich vor allem in diesem Bereich etwas geändert. Im ersten Abschnitt werde bereits von Mitarbeitern der beauftragten Firma Nolte (Beverungen) gearbeitet. Zwei Grundstückseinfahrten wurden optimiert, und bei einer sechs Meter breiten Straße gebe es auch einen 2,50 Meter breiten Fußweg. Grund dafür sei eine starke Frequentierung wegen des nahen Seniorenheims und vieler Praxen. Oberhalb des Hauses Wolfhagen 9 soll zusätzlich eine Ruhebank aufgestellt werden, und vor einer Facharztpraxis entstehen in Absprache mit dem Hauseigentümer drei neue Stellplätze für Autos.

Die Fahrbahn werde asphaltiert, der Gehsteig und die Einfahrten werden mit farblich unterschiedlichen Steinen gepflastert. Vor dem Feuerwehrhaus wird das Quergefälle geändert, sodass Feuerwehrfahrzeuge beim Aus- und Einrücken nicht mehr mit Bauteilen aufsetzen, sagte die Planerin weiter. Die Bauarbeiten vor dem Feuerwehrhaus sollen Ende September erledigt sein, damit die zwischenzeitlich hinter dem Gebäude in einem Zelt untergestellten Fahrzeuge, die jederzeit einsatzbereit sein müssen, wieder im Gebäude abgestellt werden können.

Die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr sei gewährleistet, mittlerweile werden auch die Parkverbote eingehalten, die extra verhängt wurden, um Feuerwehrleuten, die die zum Einsatz kommen, freie Parkplätze zu garantieren, lobte Belinda Bleibaum.

Sie geht davon aus, dass der Kostenplan mit 593 000 Euro für die Bauarbeiten, 249 000 Euro für das Regen- und Schmutzwassernetz sowie 79 000 Euro für Strom- und Wasserleitungen eingehalten wird.

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