30 Meter hohe Feuersäule

Großfeuer in Uslar vernichtet Zimmereibetrieb

Uslar. Großfeuer in der Kernstadt in Uslar: Dabei ist in der Nacht zu Montag ein komplettes Holzhandel-, Tischlerei- und Trockenbau-Unternehmen abgebrannt. Das 3500 Quadratmeter große Firmengelände an der Siemensstraße wurde samt der untergestellten Firmenwagen ein Raub der Flammen. Die Polizei schätzt den Schaden auf mehr als eine Million Euro.

Die Feuersäule war in der Nacht schon von weitem zu sehen und schätzungsweise bis zu 30 Meter hoch. Menschen sind bei dem Brand nicht zu Schaden gekommen, auch Häuser in unmittelbarer Nachbarschaft blieben von der Feuersbrunst verschont. Für die Feuerwehr im Uslarer Land wurde Großalarm ausgelöst. Alle 18 Ortswehren rückten aus. Zusätzlich kamen Helfer der Feuerwehr Northeim mit einer Drehleiter und die Feuerwehr Hardegsen mit einer Wärmebildkamera. Weit über zwei Stunden kämpften die Brandschützer von allen Seiten gegen die Feuerwand.

Feuerbrunst an der Uslarer Siemenstraße: Dort wurde ein Firmengelände ein Raub der Flammen.

Ein Nachbar berichtete von einem großen Knall in der Zeit nach 1 Uhr, danach habe alles sofort in Flammen gestanden. Die Bewohner in der unmittelbaren Nachbarschaft wurden vorsorglich zur Räumung ihrer Wohnungen veranlasst. Für sie stand die benachbarte Sollingschule als Unterkunft zur Verfügung.

Wegen der starken Rauchentwicklung wurden die Anwohner per Rundfunkdurchsage zum Schließen von Türen und Fenstern veranlasst, die meisten konnten jedoch noch in der Nacht in ihre Häuser zurück. Durch die starke Hitzeentwicklung rissen die Fenstescheiben mehrerer Nachbarhäuser.

Bei der Firma handelt es sich um ein mittelständisches Unternehmen, das als Zimmerei, Tischlerei und im Trockenbau tätig ist und 21 Mitarbeiter beschäftigt. Früher stand dort ein Sägewerk.

Über die Ursache des Feuers liegen noch keine Angaben vor. Nach Angaben der Polizei wird der Brandsachverständige des Landeskriminalamtes die Brandstelle begutachten. (fsd/shx)

Bilder des Brandes

Großfeuer in Uslar

Rubriklistenbild: © Foto: Schneider

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