Gruhne bleibt Ortsratschef in Kammerborn

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Lenken die Geschicke in Kammerborn: Die Ortsratsmitglieder Oliver Pöppe (von links), Martina Kadoke, Robert Niemann und Ortsbürgermeister Roland Gruhne.

Kammerborn. In Kammerborn geht es mit Roland Gruhne an der Spitze des fünfköpfigen Ortsrates weiter. Der 72-Jährige wurde am Freitag in der konstituierenden Sitzung in offener Abstimmung wiedergewählt.

Er will auch die Aufgaben des Ortsbeauftragten wahrnehmen.

Zu seinem Stellvertreter wurde in Abwesenheit Matthias Rieger gewählt, der aus familiären Gründen nicht an der Versammlung teilnahm, wie Gruhne aus einem Schreiben verlas. Darin erklärte sich Rieger bereit, die Wahl als stellvertretender Ortsbürgermeister anzunehmen. Außerdem sitzen Robert Niemann, Oliver Pöppe und Martina Kadoke in dem Gremium.

Ein Dutzend Zuhörer verfolgte die Ortsratssitzung im Landcafé im Gasthaus Gollart, in der Gruhne einen Großteil zur Unterhaltung beitrug. Manchmal hatte er die Antwort schon parat, obwohl der Fragende noch gar nicht zu Ende gesprochen hatte. Bei den Fragen der Einwohner ging es in erster Linie um die Pflege von Rabatten und anderen bepflanzten Stellen im Dorf. Es gebe immer weniger Einwohner, die bei Arbeitseinsätzen zur Pflege dabei wären. Der Ortsrat müsse sich überlegen, ob es nicht andere Möglichkeiten gebe, wenn sich niemand mehr kümmere. Vielleicht sollten die Stellen so gestaltet werden, dass sie pflegeleichter seien, so ein Vorschlag. Über das Thema soll in der nächsten Sitzung des Ortsrates beraten werden.

Einig war sich der Ortsrat in der Benennung der Vertreter für den Unterhaltungsverband Schwülme. Robert Niemann wird als Vertreter entsandt, sein Stellvertreter ist wie bisher Friedel Wemmel.

Geschenke zum Abschied

Nachgeholt werden soll die Verabschiedung von zwei ausgeschiedenen Ortsratsmitgliedern. Götz Stippich und Christof Jagusch nahmen nicht an der Sitzung teil, sollen aber noch Geschenke für ihr Engagement im alten Ortsrat erhalten.

Laut Roland Gruhne hat der Ortsrat noch etwa 2000 Euro Verfügungsgeld, das ins kommende Jahr übertragen werden soll. Generell müsse die Stadt dringend über eine Erhöhung der Geldbeträge für die Dörfer nachdenken, sagte Gruhne.

Wenn wichtige Dinge gemacht werden müssen, reiche das wenige Geld hinten und vorne nicht. Der Ortsrat will einen entsprechenden Antrag zur Aufstockung des Ortschaftsgeldes stellen, hieß es einmütig.

Für die Sanierung der teils sehr kaputten Sieckstraße spare der Ortsrat schon länger. Das soll laut Gruhne rund 10 000 Euro kosten. „Und wenn es gemacht ist, darf kein Holztransporter mehr darüber fahren, weil die alles mit kaputt gemacht haben“, forderte der Ortsbürgermeister.

Blumenwiese auf Friedhof

Auf einem Teil des Friedhofes sollte nach Ansicht von Martina Kadoke eine Blumenwiese angesät werden, um so Kosten für die Pflege zu sparen.

Sonst drohe ein Verkleinerung der Friedhofsfläche. Auch über das Thema will der Ortsrat noch einmal intensiv beraten.

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