Sieben Preisträger 

Gymnasium Uslar: Erfolgreichste Schule beim Fremdsprachen-Wettbewerb

Uslar. Zum ersten Mal fand die Siegerehrung im Bundeswettbewerb Fremdsprachender  Landesschulbehörde am Gymnasium Uslar statt. Es stellte sieben Preisträger: Katharina Siebrecht, Darius Ludewig, Elisabeth Bergmann Meline Globisch, Demircan Batuhan, Lisa Berndt und Dania Schulze.

Man sei stolz darauf, die Preisverleihung zum ersten Mal in Uslar veranstalten zu können, so Schulleiter Dr. Hermann Weinreis. Dies sei eine besondere Ehre, sagte er den rund 100 Gästen von Gymnasien aus Göttingen, Hankensbüttel, Braunschweig, Wolfsburg, Peine, Meine, Groß Ilsede und Meinersen. Weinreis wies auch auf die politische Bedeutung hin, die gute Fremdsprachenkenntnisse hätten. Ohne ausreichende Sprachkenntnisse sei kein Austausch möglich, der zum Beispiel die Probleme Europas lösen könne.

Bei den Teilnehmern des Bundeswettbewerbs Fremdsprachen für Schüler im Alter von zwölf bis 15 Jahren muss er sich da keine Sorgen machen. Die Schülerinnen und Schüler stellten sich im Einzelwettbewerb in den Sprachen Englisch, Spanisch und Latein jeweils Prüfungen im Leseverstehen, kreativen Schreiben, Hörverstehen, Textverständnis, der Landeskunde und dem Vorlesen.

Allein aus Uslar beteiligten sich elf Schüler, von denen sieben ausgezeichnet wurden. Einen ersten Landespreis im Fremdsprachen-Wettbewerb Englisch erreichte Katharina Siebrecht, die dem Publikum einen Ausschnitt aus ihrem kreativen Text, einem Brief an eine Brieffreundin über Irland, vortrug. Im Gruppenwettbewerb, an dem das Uslarer Gymnasium nicht beteiligt war, wurden Filme und Hörspiele von Schülern in den Sprachen Französisch, Englisch und Latein prämiert.

Für das Gymnasium hatte Studiendirektorin Renate Möller-Grupp die Teilnahme am Wettbewerb koordiniert. Die guten Ergebnisse seien auch als Erfolg des „Forderunterrichts“ anzusehen, den das Gymnasium ab Klasse sieben Schülern zum Beispiel in den Fremdsprachen Französisch und Englisch anbietet, wenn sie in diesen Fächern besonders gut sind. In den Forderstunden sehen sie zum Beispiel Filme in der jeweiligen Sprache an und diskutieren darüber.

Anerkennende Worte kamen von Studienrätin Martina Beyer, Regionalbeauftragte der Landesschulbehörde für den Wettbewerb, und der leitenden Regierungsschuldirektorin Anke Steckhan, die die Urkunden und Geldpreise übergab. Steckhan lobte sowohl das Engagement der jungen Menschen als auch der Lehrkräfte, die sie unterstützen.

Rubriklistenbild: © Porath

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