Neue Projekte geplant

Die Ideen für das Dorfgemeinschaftshaus Schlarpe gehen nicht aus

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Bessere Akustik: Dafür sorgen auf dem Saal des Dorfgemeinschaftshauses Decken- und Wandsegel.

Schlarpe. Der Trägerverein für das Dorfgemeinschaftshaus Schlarpe setzt seine Renovierungs- und Modernisierungsmaßnahmen fort und treibt ehrgeizige Projekte voran.

Zuletzt wurde am Dorfgemeinschaftshaus der Giebel auf der Rückseite  verklinkert und die langersehnte Verbesserung der Akustik auf dem Saal abgeschlossen. Darüber hinaus entwickelt der Trägerverein bereits neue, ehrgeizige Projekt in Richtung Infrastrukturverbesserung fürs Dorf. Andreas Stänger, Vorsitzender des Trägervereins, freut sich über den Abschluss der jüngsten Sanierungsmaßnahmen. Mit dem Ausklinkern des Giebels an der Saal-Rückseite hat er mit dem Verein nach acht Jahren Vorstandstätigkeit das Gebäude quasi einmal rundherum saniert.

Lob für Firma Ilse

Zudem hat die Firma Ilse Holzbau aus Uslar für eine bessere Raumakustik im Saal gesorgt: Sie hat zwölf sogenannte Deckensegel und acht Stück an den Wänden angebracht. Stänger und sein Vorstandskollege Stephan Hennecke lobten das Know-how der Uslarer Firma auf diesem Gebiet.

Offiziell werden alle Neuerungen bei einem Tag der offenen Tür Ende September, Anfang Oktober der Öffentlichkeit vorgestellt. Unterdessen gehen die Planungen munter weiter. So wurde ein spezielles Reinigungsgerät für den Saal angeschafft, das 2200 Euro gekostet hat und das Reinigen erheblich erleichtert. Es gab dafür einen Zuschuss aus dem Erlös der 700-Jahr-Feier.

Giebelsanierung: Mit dem Verklinkern der Saal-Rückseite ist das Dorfgemeinschaftshaus in Schlarpe innerhalb von acht Jahren quasi einmal rundherum saniert worden. Großer Motor ist Vorsitzender Andreas Stänger (rot-blaues T-Shirt).

Das Thema Zuschuss hat für den Trägerverein generell an Bedeutung gewonnen, seitdem sich der Vorstand auf zahlreiche Fördermöglichkeiten konzentriert. So wurde die Akustik-Verbesserung von der Sozial- und Sportstiftung des Landkreises Northeim gefördert.

Förderanträge werden derzeit für zwei weitere Großprojekte vorbereitet. So soll die Treppenanlage vor der Tür erneuert und eine Großküche eingebaut werden. Hinzu kommt der Bau einer Boule-Bahn mit Sitz- und Tischgruppe im Außenbereich. Die Pläne gehen noch weiter: Auf der Projektliste steht eine Fotovoltaikanlage auf dem Dach und ein E-Auto vor der Tür.

Allen Projekten ist gemein, dass der Trägerverein vor allem an die ältere Generation denkt. Beispiel eins: Die alte Treppe ist für Senioren zu steil und schmal. Beispiel zwei: Mit dem Einbau einer Großküche soll ein- bis zweimal im Monat sonntags ein Essen für Alleinstehende angeboten werden, das nach alten Rezepten von Kindern mit zubereitet und serviert werden soll.

Fotovoltaik und E-Auto

Mit dem Fotovoltaik-Projekt will der Verein am Wettbewerb „E-Mobilität fürs Dorf“ teilnehmen. Das E-Auto werde tagsüber mit Strom vom Dach aufgeladen, kann genutzt werden und aus seiner Speicherbatterie abends fürs Dorfgemeinschaftshaus Strom abgeben.

Tagsüber soll es der Bevölkerung mithilfe einer Reservierung per Handy-App für kleine Fahrten wie zum Kindergarten, zum Arzt oder für Besorgungen zur Verfügung gestellt werden.

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