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Innenstadt: Uslarer Kaufleute wollen Blick nach vorn richten

Kaufleute für Zusammenarbeit und Kommunikation: Die zunehmende Abwanderung von Geschäften aus der Langen Straße sorgt den Wirtschaftsverein Region Uslar. Das Bild von Hendrik Schlimme entstand im Januar 2018 bei Dacharbeiten. ARCHIVFoto: DLUGOSCH/NH

Uslar - Die Kaufleute aus Uslar bedauern die Entwicklung der Innenstadt, die nach dem Weggang des Drogeriemarktes Rossmann und des Geschäfts Ernstings Family erheblich weniger frequentiert wird und mit dem Obst- und Gemüsehändler von der Langen Straße eine weitere Schließung hinnehmen muss. Dennoch gibt sich die Wirtschaftsvereingung Region Uslar optimistisch und will ihren Blick nach vorn richten.

Das jedenfalls wurde während der jüngsten Zusammenkunft diese Woche im Hotel Menzhausen deutlich. Dabei setzt die Kaufmannschaft vor allem auf den Masterplan der Cima Beratungs-und Management GmbH, die im Auftrag der Stadt Uslar nach dem Einzelhandelskonzept nun auch den Masterplan für die Innenstadt erarbeitet hat. Darin sind nach Auffassung der Wirtschaftsvereinigung gute Ideen enthalten, die man nun zeitnah umsetzen wolle. Dabei geht es zum Beispiel um die Gestaltung von leer stehenden Schaufenstern.

Wichtig ist den Kaufleuten auch der in einer Arbeitskreis-Sitzung zum Masterplan beschlossene Runde Tisch mit der Stadt Uslar. Davon erhoffe man sich in erster Linie eine verbesserte Kommunikation und Zusammenarbeit.

Mit dem Runden Tisch wolle man vor allem „am Ball bleiben“, denn es müsse akut weitergehen, wie es Matthias Riemer als Vorsitzender der Wirtschaftsvereinigung formulierte. Er appellierte denn auch an alle Beteiligten, an der öffentlichen Sitzung des Wirtschafts-,   Umwelt- und Entwicklungsausschusses am Donnerstag, 14. November, ab 19.30 Uhr im Rathaussaal teilzunehmen, wenn der Masterplan für die Uslarer Innenstadt vorgestellt wird. Der Prozess müsse in Gang gehalten werden.

Zum Vorgehen in der Angelegenheit wurde während der Zusammenkunft der Wirtschaftsvereinigung auch gesagt, den Dialog mit den Geschäftsleuten an der Wiesenstraße aufzunehmen und und mit ihnen für Uslar „an einem Strang“  zu ziehen.

Neben der Verbesserung der Kommunikation mit der Stadt Uslar sieht es die Kaufmannschaft als erforderlich an, dass die Stadt einen sogenannten Kümmerer benennt, der sich insbesondere nach dem Engagement der Cima um die Fortsetzung der gemeinsamen Bemühungen für eine positive Entwicklung der Innenstadt einsetzt.  fsd

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