Bundstagswahl

Wahlkreis mit Uslar und Bodenfelde: Johannes Schraps geht wieder für die SPD ins Rennen

Die Uslarer Delegierten gratulierten Johannes Schraps (Mitte) zur Nominierung. Im Bild (von links) Harry Erfurt und Sven Borchert, Heidi Emunds und Matthias Rieger.
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Die Uslarer Delegierten gratulierten Johannes Schraps (Mitte) zur Nominierung. Im Bild (von links) Harry Erfurt und Sven Borchert, Heidi Emunds und Matthias Rieger.

Die SPD schickt im Wahlkreis 46 Hameln-Pyrmont und Holzminden mit Uslar und Bodenfelde wieder Johannes Schraps aus Aerzen bei der Bundestagswahl ins Rennen.

Buchhagen/Uslar/Bodenfelde –Johannes Schraps wurde bei der Wahlkreiskonferenz der SPD in Buchhagen (Bodenwerder) mit Mehrheit gewählt. Der 38-jährige Sozialdemokrat war der einzige Kandidat. Die SPD hatte sich für eine Präsenzveranstaltung zur Nominierung ihres Kandidaten entschieden und ins Gasthaus Mittendorf in Buchhagen eingeladen: 68 Delegierte folgten der Einladung, darunter von der SPD Uslar die Vorsitzende des Ortsvereins Solling, Heidi Emunds mit Harry Erfurt, Matthias Rieger und Sven Borchert.

Schraps bekam 66-Ja-Stimmen, eine Gegenstimme und eine Enthaltung. Der SPD-Kandidat hatte vor vier Jahren die Nachfolge von Gabriele Lösekrug-Möller in dem traditionell „roten“ Wahlkreis angetreten. „Wir leben in schwierigen Zeiten mit großer Verantwortung der Politik.

Dieser Verantwortung als Bundestagsabgeordneter für unsere Region bin ich mir sehr bewusst“, sagte Schraps nach seiner Nominierung und dankte für das Vertrauen. Das gebe ihm Kraft für die Herausforderungen der nächsten Monate.

Schraps habe bereits in seiner ersten Wahlperiode zahlreiche wichtige Themen der Region federführend und in der SPD-Bundestagsfraktion zudem große Verantwortung übernommen, wie ihm Kollegen wie Lars Klingbeil und Lothar Binding aus dem Bundestag per Videobotschaft attestierten. Jessica Rosenthal, Bundesvorsitzende der Jusos mit Wurzeln in Bad Münder, sagte, Schraps sei ohne Zweifel „die beste Wahl“.

Schraps kündigte an, die gute sozialdemokratische Politik für und aus dem Weserbergland fortzusetzen. Er appellierte an die Delegierten, gemeinsam dafür zu arbeiten, das Direktmandat erneut zu gewinnen.

Die Nominierungsversammlung fand unter Einhaltung der geltenden Corona-Abstands- und Hygieneregeln statt. Die Anzahl der Delegierten wurde von ursprünglich 200 auf 75 reduziert. Zudem seien alle Beschäftigen in der genutzten Gastronomie sowie alle haupt- und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer am Tag der Versammlung durch einen zertifizierten Schnelltest negativ auf das Corona-Virus getestet worden, meldet die SPD. Das Angebot eines Schnelltests nahmen auch die Delegierten wahr.

Zudem biete das Haus eine moderne Lüftungs- und Filteranlage, ausreichend Platz und Einbahnstraßenregelungen sowie weitere Maßnahmen für den Schutz aller Anwesenden, berichtet die SPD und dankte für die professionelle Unterstützung. (Frank Schneider)

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