Ausstellung beim Sommerfest 

Kinder in Kindergarten Volpriehausen malen wie Joan Miró

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Kleine und große Künstler: Die Vorschulkinder des DRK-Kindergartens verschönern ihre kleine Turnhalle mit eigenen Bildern nach Motiven des spanischen Malers Joan Miró. Malerin Uschi Theiß (hinten , 3. von links) und Projektleiterin Christina Below (links) geben Anleitung. Mit im Bild auch Malermeister Tino Rode und Kindergartenleiterin Maria Barisic. 

Volpriehausen. Der DRK-Kindergarten ist bekannt für seine Kunstprojekte. 

Großformatige Bilder, geschaffen von Kinderhand nach Motiven berühmter Maler wie Hundertwasser, schmücken nicht nur den Kindergarten, sondern beispielsweise auch den Eingang des örtlichen Freibads. Beim zehnten Projekt dreht sich alles um Joan Miró. Die 18 Vorschulkinder des Einrichtung verzieren derzeit die eigene Turnhalle mit knallbunten Motiven des spanischen Malers.

Seit einer Woche sind die Kinder mit Eifer bei der Sache, wenn es darum geht, die richtigen Pinselstriche auf die von beiden Wände der Halle zu setzen. Wertvolle Tipps zum Beispiel, wie der Pinsel zu halten ist, wie das Motiv vorgezeichnet wird oder auf welchen Flächen man die Acrylfarbe besser mit der kleinen Rolle aufbringt, gibt ein Profi: die regional bekannte Malerin Uschi Theiß aus Wiensen.

Doch bis es soweit, dass sich die Kinder an die Wandverschönerung wagen konnten, war viel Vorarbeit notwendig. So beschäftigt sich Sozialassistentin Christina Below, die die Kunstprojekte im Kindergarten seit über zehn Jahren mit viel Herzblut leitet, schon seit Anfang Mai mit den Kindern intensiv mit dem Leben und Wirken des 1983 im Alter von 90 Jahre verstorbenen Joan Miro.

„Wir haben uns viele seiner knallbunte Bilder angeguckt und dabei vor allem die Formen und Zeichen, die Miro verwendet, besprochen,“ erzählt Below und zeigt auf eine große Tafel, auf der eben diese Symbole wie Sterne, Kometen, Sonnen, Monde oder Augen aufgezeichnet sind.

Anschließend versuchten die Kinder sich zunächst auf Papier malerisch an eigenen Motiven mit eingearbeiteten Miro-Symbolen. Below: „Dann haben wir Steine bemalt und schließlich hat jedes Kind ein eigene Gemälde auf Leinwand gemalt.“ Die Übertragung dieser 18 Gemälde auf die beiden Turnhallenwände in dieser Woche durch die Kinder selbst bildet den krönenden Abschluss des Kunstprojekts.

Die Vorarbeiten in der kleinen Turnhalle leistete der Volpriehäuser Malermeister Tino Rode, der anschließend die beiden Wandgemälde auch mit einer Beschichtung überziehen wird, damit die Farben möglichst lange halten.

Kindergartenleiterin Maria Barisic zeigt sich vom Miro-Projekt und dem Engagement der Helfer ebenso begeistert wie die Kinder selbst. Die Fünf- und Sechsjährigen genossen die vierwöchige Künstlerzeit ausgiebig und freuten sich täglich auf das Schaffen mit Pinsel, Stift und Farbe.

Austellung beim Sommerfest

Die Ergebnisse des Miro-Projekts sollen den Eltern und anderen Interessierten beim Kindergarten-Sommerfest am Samstag, 18. Juni, in einer großen Ausstellung präsentiert werden.

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