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Drei Busse mit Heimkindern unterwegs in den Solling

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Von: Frank Schneider

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Der Reisebus des Landhotels Am Rothenberg aus Volpriehausen unterwegs von Moldawien über Rumänien in Richtung Heimat. Henrik Schwarz und Jörg Dittmar als zweiter Fahrer sind mit Heimkindern in Richtung Solling unterwegs.
Der Reisebus des Landhotels Am Rothenberg aus Volpriehausen unterwegs von Moldawien über Rumänien in Richtung Heimat. Henrik Schwarz und Jörg Dittmar als zweiter Fahrer sind mit Heimkindern in Richtung Solling unterwegs. © Landhotel am Rothenberg

Kinder aus einem Heim im Kriegsgebiet kommen in den Solling. Das hat Henrik Schwarz vom Landhotel am Rothenberg in Volpriehausen organisiert. Einen der drei Busse fährt er selbst.

Volpriehausen – Die Initiative von Henrik Schwarz, der mit einem Reisebus des Landhotels Am Rothenberg aus Volpriehausen am Montag voriger Woche ins Grenzgebiet zur Ukraine aufgebrochen ist, um Flüchtlinge zu transportieren, hat sich zu einer groß angelegten Spenden- und Hilfsaktion entwickelt. Schwarz hatte nicht nur Hilfsgüter mitgenommen, sondern Flüchtlinge aus dem polnisch-ukrainischen Grenzgebiet nach Warschau und Berlind gebracht.

Danach ging es über Rumänien nach Moldawien, wo die Lage allein wegen der Straßenverhältnisse problematischer ist.

Am Montagvormittag hat Schwarz einen Transport mit drei Bussen und 140 Bewohnern eines Kinderheims gestartet und ist auf dem Weg in den Solling, berichtete am Montagmittag seine Frau Eileen. Unterdessen ist Henriks Bruder Kevin mit einem Bus der Fahrschule Funny Drive Göttingen voller Hilfsgüter in Richtung Grenzgebiet Ukraine unterwegs. Zum Wochenende hin war im Landhotel eine große Sachspendenaktion angelaufen, die auf riesige Resonanz traf. Von überall her kamen Spenden. Die Organisation der Sachspenden hat das Ehepaar Susann und Dirk Rennemann von der Firma Wild-Exklusiv übernommen. Benötigt werden Winterbekleidung, Decken, Verbandskästen, Getränke in kleinen Flaschen und Suppen.

Spenden werden nach Absprache mit Rennebergs angenommen: Informationen über Kontaktdaten findet man in den Social-Media-Kanälen unter #Ukrainehilfe Rothenberg Uslar.

Wichtig sind weiterhin Geldspenden, da vor allem im Grenzgebiet Rumänien/Moldawien offenbar enorme Gebühren verlangt würden, wie es am Montag hieß, und das Betanken und die Logistik Geld kosten. Das Spendenkonto verwaltet die gemeinnützige Bürgerinitiative Bollert-Dörfer. Die Kontoverbindung ist über die Internetseite am-rothenberg.de und die Facebook-Seite des Landhotels zu finden. (fsd)

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