Mehr Sicherheit

Evangelische Kindertagesstätte Schönhagen bekommt Gütesiegel

Freude im Kindergarten Schönhagen über das Gütesiegel mit (von rechts) Pastor Carsten Schiller und Kindergartenleiterin Helga heueer sowie (von links) Kristina Wtorek mit Tochter Malina, Madita Wehrhahn, Karola Korengel, Melanie Pöppe, Laura und Mutter Melanie Niemann und Gisela Wittenburg-Tristram. alle hatten sich vorm dem Foto testen lassen.
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Freude im Kindergarten Schönhagen über das Gütesiegel mit (von rechts) Pastor Carsten Schiller und Kindergartenleiterin Helga heueer sowie (von links) Kristina Wtorek mit Tochter Malina, Madita Wehrhahn, Karola Korengel, Melanie Pöppe, Laura und Mutter Melanie Niemann und Gisela Wittenburg-Tristram. alle hatten sich vorm dem Foto testen lassen.

Die Kindertagesstätte Schönhagen freut sich über das Gütesiegel des Diakonischen Werks.

Schönhagen – Auf diesen Tag haben Helga Heuer und ihre Kolleginnen fünf Jahre hingearbeitet. Jetzt können sie das Schild mit dem Beta-Gütesiegel am evangelischen Kindergarten anbringen. Damit verbunden sind auch mehr Sicherheit für Kinder, Eltern und das Team.

Basis für die Zertifizierung bildeten das Bundesrahmenhandbuch als Leitfaden für den Aufbau eines Qualitätsmanagementsystems in Tageseinrichtungen für Kinder und acht Fortbildungstage, die Kita-Leiterin Helga Heuer in den ersten zwei Jahren des Prozesses in Hannover absolvierte. „In den folgenden drei Jahren haben wir immer weiter daran gearbeitet, um alle Prozesse und Abläufe in einem auf unsere Einrichtung angepassten Ergänzungshandbuch festzuhalten“, sagt Heuer.

Dort ist jetzt zum Beispiel in einer Art Anleitung nachzulesen, wie neue Kollegen eingearbeitet werden, wie ein Elterngespräch strukturiert sein soll, wie Beschwerden bearbeitet werden oder was genau in einem Notfall zu tun ist. Auch Dokumente wie die Tüv-Berichte zu Spielgeräten und pädagogische Konzepte fließen ein.

In Stein gemeißelt ist es allerdings nicht, denn es geht darum, sich stetig zu verbessern, sowohl was die sozial- und religionspädagogische Arbeit angeht als auch die Partnerschaft mit den Eltern.

Der eigentliche Vorteil und Nutzen für alle Beteiligten, sind sich Heuer und ihr Team einig, liege darin, alles zu überdenken, was in der Kita und um sie herum passiert und sich darüber auszutauschen. Von Anfang seien das Team, die Eltern und der Kirchenvorstand mit auf dem Weg mitgenommen worden.

Auch die Einbettung in das dörfliche Leben, Vereine und Organisationen vor Ort sowie die Zusammenarbeit mit öffentlichen Stellen wie dem Jugendamt und der Kirchengemeinde seien wichtig und spielen eine Rolle. Lobend erwähnte Heuer Dirk Rackwitz von der Kultusverwaltung, der immer ein offenes Ohr für die Anliegen der Kitas im Uslarer Land habe.

Alle müssen zusammenarbeiten, denn sie werden auch für die Überprüfungen befragt, die Voraussetzung sind, um das Gütesiegel zu erhalten, ergänzt Fachberaterin Gisela Wittenburg-Tristram (Trögen), die den Prozess begleitet hat und regelmäßig vor Ort war. Sie hat mit dem Team auch das letzte Audit (Untersuchungsverfahren) vorbereitet, für das die Prüfer vom Diakonischen Werk zwei Tage vor Ort waren.

Rund 4000 Euro haben die Schulungen, Audits und die Zertifizierung gekostet, das Geld hat die Landeskirche investiert. „Ohne das Engagement von Frau Heuer wäre es aber gar nicht möglich gewesen“, bedankt sich Pastor Carsten Schiller für den Träger.

Jetzt geht die Arbeit am Qualitätsmanagement für die acht Mitarbeiterinnen der Kita weiter, die 25 Kinder im Kindergarten und 15 in der Krippe betreuen. Denn das Gütesiegel ist nur begrenzt gültig. In fünf Jahren wird erneut überprüft, ob die Kita den hohen Qualitätsvorgaben noch entspricht und sie weiter entwickelt hat. Gudrun Porath

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